Devisen: Euro erholt sich von Vortagesverlusten - Unsicherheit bleibt hoch

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Der Euro hat sich am Dienstag von seinen

"Die Aktienmärkte geben die Richtung vor", sagte Devisenexperte Lutz Karpowitz von der Commerzbank. Während die kräftigen Kursverluste an den Aktienmärkten zu Wochenbeginn den Dollar stützten, geriet die US-Währung mit der Stabilisierung am Dienstag wieder unter Druck. Vor dem G20-Treffen am Donnerstag und der EZB-Leitzinsentscheidung sei die Unsicherheit aber groß, sagte Karpowitz. Vor diesem Hintergrund seien die Marktteilnehmer eher vorsichtig und hielten sich mit Neuengagements zurück. Keiner wolle auf dem falschen Fuß erwischt werden.

Während am Markt fest mit einer weiteren Leitzinssenkung der EZB um 0,5 Prozentpunkte auf das Rekordtief von 1,00 Prozent gerechnet werde, bestünden mit Blick auf die von anderen führenden Zentralbanken der Welt bereits praktizierten unkonventionellen Maßnahmen wie etwa den direkten Staatsanleihenkauf nach wie vor Unklarheiten über das künftige Vorgehen der EZB, sagte Karpowitz. Auch von den insgesamt eher enttäuschenden US-Konjunkturdaten habe der Dollar am Dienstag nicht profitieren können.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,9308 (0,9291) britische Pfund , 131,17 (127,93) japanische Yen und 1,5152 (1,5159) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 916,50 (928,00) Dollar gefixt./

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