Devisen: Euro attackiert Marke bei 1,30 Dollar

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Nach einem zwischenzeitlichen Rückfall hat der Euro

Von Börsianern hieß es, die jüngsten Daten vom US-Immobilienmarkt hätten die Nachfrage für den Greenback als "sicherer Hafen" beeinträchtigt. Allerdings begrenze die abwartende Haltung der Anleger vor dem Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag die Gewinne für den Euro. Es werde weithin mit einer Beibehaltung des aktuellen Leitzinssatzes von 2,00 Prozent gerechnet. "Der Euro wurde in den vergangenen Tagen zum Dollar mit Blick auf die Risikoscheu der Anleger gehandelt", ergänzte Matt Esteve, Devisenhändler bei Tempus Consulting. "Jede Nachricht, die die Risikoaversion senkt und den Aktienmarkt stützt, dürfte den Dollar schwächen." Esteve traut dem Euro in den kommenden Wochen einen Anstieg bis auf 1,3250 Dollar zu.

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