Deutsche Verbraucher wollen Notebooks und Fernseher

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Deutsche Presse-Agentur

Die deutschen Verbraucher interessieren sich bei elektronischen Geräten nach wie vor besonders stark für Notebooks und Flachbildfernseher. Im vergangenen Jahr stieg der Absatz von mobilen Rechnern um 47 Prozent auf 4,4 Millionen Geräte.

Dies teilt die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) in Berlin mit. Dagegen seien 2008 nur 1,4 Millionen stationäre PCs (minus 4 Prozent) verkauft worden.

Der Absatz von Fernsehern kletterte laut gfu um 25 Prozent auf 7,5 Millionen Geräte - ein neuer Absatzrekord. 6,6 Millionen der verkauften Fernseher waren LDC- oder Plasma-TVs, die Hälfte der Geräte hatte eine Diagonale von 94 Zentimetern oder mehr. Röhren-, Projektionsfernseher und mobile TV-Lösungen haben nur ein geringes Marktvolumen. Knapp 1,6 Millionen der verkauften Geräte können HD-TV in der vollen Auflösung darstellen. Ein Flachbildfernseher steht den Angaben zufolge bereits in 40 Prozent der deutschen Haushalte.

Der Absatz von Mobiltelefonen ist den gfu-Zahlen zufolge 2008 zurückgegangen. Er sank um 13 Prozent auf 20,1 Millionen Stück. Am Markt behaupten konnten sich nur die Smartphones, die beispielsweise Office-Funktionalitäten mitbringen, die Installation von Programmen erlauben und dem Besitzer auch eine Kamera, einen Musikspieler oder eine GPS-Funktion bieten. In diesem Segment stieg die Zahl der verkauften Geräte um 34 Prozent auf 1,2 Millionen Geräte.

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