Der Schwerpunkt des Weihnachtsmarkts auf der Ruine Hornstein liegt auf dem Kunsthandwerk

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 So sah der Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr aus.
So sah der Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr aus. (Foto: Förderverein)
Schwäbische Zeitung

Zum 14. Mal findet am Samstag, 7. und Sonntag, 8. Dezember, der Weihnachtsmarkt auf der Ruine Hornstein statt. Mit Bedacht hat das Veranstalter-Team um Simone Napierala die rund 35 Aussteller ausgesucht. „Wir legen viel Wert darauf, den Besuchern ein vielfältiges und ausgewogenes Warensortiment anzubieten“, sagt Napierala. Ein Hauptaugenmerk werde dabei auf Kunsthandwerk und andere weihnachtliche Artikel gelegt.

Auch für Essen und Trinken ist laut Napierala bestens gesorgt. Der Förderverein Ruine Hornstein übernimmt seit 14 Jahren die Bewirtung und wird neben Roter Wurst, Gulaschsuppe und Speckdennetle auch Gemüsedennetle anbieten. Punsch, Glühwein und Waffeln aber auch Glüh-Met, erfreuten sich in den vergangenen Jahren immer größerer Beliebtheit.

Markt befindet sichim Burginnern

Die Besucher können sich auf eine gemütliche Atmosphäre mit Lichtern und Musik, die Weihnachtskrippe in der Schlosskapelle mit Wessobrunner Stuck sowie einer lebensgroßen Krippe mit echten Schafen freuen. „Dadurch, dass der Weihnachtsmarkt im Burginnern stattfindet und durch Mauern geschützt ist, bietet er einfach eine Wohlfühlatmosphäre“, sagt Napierala.

Am Samstag wird die Jugendkapelle Bingen-Hitzkofen den Markt eröffnen. Um 15.30 Uhr soll die vergessene Tradition des Erzählens wieder lebendig werden. Die Märchenerzählerin Klara Höhnisch entführt dafür die Kinder im Turmzimmer in die zauberhafte Welt der Märchen. Auch am Sonntag bietet Klara Höhnisch den Kindern eine Märchenstunde. Am Samstag wird um zirka 18.30 Uhr das „Saxosemble“ aus Tuttlingen auftreten. Die acht Musiker spielen auf ihren Saxophonen bekannte Songs aus verschiedenen Genres.

Am Sonntag gibt es Ponnyreiten durch Hornstein

Am Sonntag gibt es zwischen 11.30 und 14.30 Uhr die Möglichkeit, Ponys aus nächster Nähe zu bestaunen. Der Reitverein Hitzkofen-Bingen lädt alle Kinder ein, eine Runde auf Ponys durch die winterliche Landschaft Hornsteins zu reiten. Um die Mittagszeit wird schließlich die Schützenmusik aus Hitzkofen musikalische Weihnachtsstimmung auf der Ruine Hornstein verbreiten und das Alphorn-Echo aus Krauchenwies wird im Ruineninnenhof spielen. Außerdem spielt der Musiklehrer Ahmad Khidhir nachmittags in der Burgkapelle auf seiner Gitarre. Die Schmiede wird an beiden Tagen geöffnet sein.

Darüber hinaus gibt es einen himmlischen Briefkasten. Kinder können Gebasteltes, Gemaltes und Wunschzettel für das Christkind in einem Umschlag mitbringen und einwerfen. Die Post wird weitergeleitet und ganz bestimmt beantwortet. Der Brief muss nicht frankiert werden, aber der Absender sollte unbedingt draufstehen, damit die Antwort auch den Weg zurück findet.

An beiden Tagen wird auch der Nikolaus vor Ort sein und selbstgemachte Leckereien an die Kinder verteilen.

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