Der Schwarze Vere räubert jetzt in Stafflangen

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Auch so geht „Schütza dahoim“: Die achtjährige Laura aus Stafflangen und ihre Gäste feierten eine „Schwarz-Vere-Geburtstagsparty
Auch so geht „Schütza dahoim“: Die achtjährige Laura aus Stafflangen und ihre Gäste feierten eine „Schwarz-Vere-Geburtstagsparty“. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Gemeinsam. Mit Abstand. Dahoim. So müssen wir alle dieses Jahr das Schützenfest feiern. Alle Freuden, die mit dem traditionellen Fest verbunden sind, fallen 2020 leider weg. So auch das Schwarz-Vere-Fest, das an diesem Donnerstag im Spitalhof stattgefunden hätte.

Deshalb holte sich Laura aus Stafflangen vor Kurzem zu ihrem achten Geburtstag ein kleines Stück Schütza-Gefühl nach Hause. Unter dem Motto „Schwarz-Vere-Räubergeburtstag“ wurde im Lagerleben gefeiert. Nach einer Geschichte über den Schwarz Vere, machten sich die kleinen Räuber auf die Fährte, um den gestohlenen Schatz von Stafflangen ausfindig zu machen. Sie erfüllten Aufgaben und fanden so den richtigen Weg. An der Dorfgrenze wurden sie jedoch von der Stadtwache überrascht. Sie wollte die aus dem Gefängnis entflohenen Räuber nicht passieren lassen.

Die Räuberbande schaffte es dennoch, die Stadtsoldaten zu bezwingen und kaufte sich frei, indem sie das Schützenlied anstimmte. Da war er, der Moment. Ein Hauch von Schützenfest war bei jedem zu spüren. Nachdem der Beutezug gelungen und der Schatz ausgegraben war, ging es zur Stärkung zurück ins Lagerleben. Corona war an diesem Tag in den Köpfen der Kinder vergessen. Sie lebten, fröhlich, frei und wild das Räuberdasein. Der Tag wird unvergesslich bleiben, nach dem Motto: „Wir waren Räuber“. Fuirio! (sz)

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