Der Modus bei der 21. Handball-WM

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Deutsche Presse-Agentur

Zehn Spiele muss der künftige Titelträger bei der Handball-WM der Männer vom 16. Januar bis 1. Februar in Kroatien bestreiten. Den fünf Partien in der Vorrunde folgen drei Begegnungen in der Hauptrunde sowie im Anschluss das Halbfinale und das Endspiel.

Noch bei der WM vor zwei Jahren in Deutschland, bei dem die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) den Titel gewann, hatte es ein Viertelfinale gegeben. Gespielt wird mit 24 Mannschaften in vier Vorrundengruppen in Osijek (A), Split (B), Varazdin (C mit Deutschland) und Porec (D) zu je sechs Teams. Die jeweils ersten drei Mannschaften qualifizieren sich für die Hauptrunde. Diese wird in zwei Sechser-Gruppen in Zagreb (A+B) und Zadar (C+D) gespielt. Der Erste und der Zweite aus beiden Gruppen ermitteln dann in Zagreb und Split über Kreuz im Halbfinale die Teilnehmer für das Endspiel in Zagreb. Die Verlierer bestreiten das Spiel um Platz drei.

Die weiteren Platzierungen werden wie folgt ausgespielt: Die beiden Gruppen-Dritten der Hauptrunde kämpfen um Platz fünf, die Vierten um Platz sieben und so weiter. Die letzten drei Mannschaften jeder Vorrundengruppe spielen im President's Cup in Porec und Pula um die Plätze 13 bis 24.

Zu jeder Mannschaft gehören maximal 16 Spieler. Bis 24 Stunden vor Turnierbeginn müssen mindestens 15 Akteure fest nominiert sein. Jeweils nach der Vorrunde und der Hauptrunde können bis zu zwei Spieler ausgetauscht werden, die einem Mitte Dezember benannten 28-köpfigen vorläufigen Kader angehören müssen.

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