Der Große Preis von Spanien

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Schwäbische Zeitung

Ort: Barcelona Offizieller Name: Circuit de Catalunya Streckenlänge: 4,655 km Rundenzahl: 66 Renndistanz insgesamt: 307,104 km Internet: www.circuitcat.com Letzte Sieger: 2008 Kimi Räikkönen (Ferrari) 2007 Felipe Massa (Ferrari) 2006 Fernando Alonso (Renault)

Die Formel-1-Histerie ist in Spanien weiter ungebrochen. Über 140 000 Fans am Renntag feiern beim Großen Preis von Spanien in Barcelona regelmäßig eine gelb-rote Fiesta. Fernando Alonso hat mit seinen WM-Erfolgen der Jahre 2005 und 2006 einen wahren Formel-1-Boom auf der iberischen Halbinsel ausgelöst. Formel-1-Chef Bernie Ecclestone honorierte die spanische Begeisterungsfähigkeit auf seine Weise: Zum einen wurde der Vertrag mit Barcelona vorzeitig bis 2016 verlängert und zum anderen bekamen die Spanier bereits 2008 mit dem Großen Preis von Europa in Valencia ein zweites Rennen zugesprochen.

Der Große Preis von Spanien auf dem Circuit de Catalunya markiert auch 2009 für die Teams den Europa-Auftakt nach den ersten vier Rennen in Australien, Malaysia, China und Bahrain. Die Fahrer kommen dann auf gewohntes Terrain zurück, denn Barcelona gehört aufgrund der milden Temperaturen im Winter, der modernen Boxenanlage und der vorbildlichen Sicherheit zu den beliebtesten Teststrecken.

Die Formel-1-Piloten werden auf dem Circuit de Catalunya fahrerisch vor keine größeren Probleme gestellt. Die Streckenführung ist flüssig - schnelle und langsame Kurven wechseln sich ab. Außer am Ende der langen Start-Zielgeraden bietet die 4,655 Kilometer lange Strecke so gut wie keine Überholmöglichkeiten, daher wird das Rennen häufig schon in der Qualifikation entschieden.

So auch 2008, als Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen sich erst im Qualifying die Pole Position sicherte und dann auch souverän das Rennen vor seinem Marken-Kollegen Felipe Massa gewann. Für Spaniens Nationalhelden Fernando Alonso lief es 2008 in Katalonien überhaupt nicht rund. Nach dem vielversprechenden zweiten Platz in der Qualifikation schied der Doppel-Weltmeister im Rennen in der 36. Runde mit einem Motorschaden aus. Das soll dem Renault-Pilot 2009 nicht noch einmal passieren.

(Stand: März 2009)

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