Viele Menschen begrüßen das Ende der kostenlosen Tests

Das Ende der kostenlosen Schnelltests ist richtig, findet Kommentator Guido Bohsem. (Foto: Guido Bohsem/Martin Schutt/dpa)
Redakteur

Wenn das Robert Koch-Institut richtig liegt, muss der Freiheitstag unmittelbar bevorstehen. Trotz bisher anderen Zahlen des selben Instituts scheint der Anteil der Geimpften und Genesenen an der erwachsenen Bevölkerung so hoch zu liegen, dass eine systemische Überlastung des Gesundheitssystems eigentlich nicht mehr zu befürchten ist. Das sind wunderbare Nachrichten vor allem für die riesige Gruppe der 2G-Menschen im Land.

Insofern haben sich auch alle Argumente erledigt, die weiterhin für kostenlose Tests sprechen. So erhielt man schon auch vor der Bepreisung keinen guten Überblick über das Infektionsgeschehen mehr, weil sich zuletzt im Gegensatz zum Frühjahr einfach viel weniger Menschen testen haben lassen. Zum anderen muss die Politik auch die Wut der Impfvermeider nicht mehr fürchten, die bislang von kostenlosen Tests profitiert haben.

Ihre Zahl ist einfach nicht mehr groß genug, um daraus eine ernsthafte Opposition zu bilden. Zumal die geimpfte Mehrheit immer weniger Verständnis für die Jammerei aufbringt. Niemand muss sich hierzulande impfen lassen. Das ist die freie Entscheidung des Einzelnen. Wer sich diese Freiheit wünscht, dem können 15 Euro für einen Test unmöglich zu viel sein.  

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