Dengue-Fieber breitet sich in Queensland weiter aus

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Deutsche Presse-Agentur

Australien-Urlauber müssen sich in Queensland derzeit besonders vor Mückenstichen schützen. Das Risiko einer Infektion mit Dengue-Fieber ist in dem Bundesstaat im Nordosten des Kontinents in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen.

Darauf hat Ende März das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf hingewiesen. Erstmals seien in Australien jetzt auch alle vier Dengue-Viren nachgewiesen worden, was die Experten als besorgniserregend einstufen. Anfang März hatte es laut CRM in Australien einen Todesfall durch Dengue-Fieber gegeben.

Dengue-Fieber ist eine Krankheit, gegen die es keine Impfung gibt. Sie äußert sich durch grippeähnliche Symptome, die zwei bis sieben Tage nach dem Stich einer infizierten Aedes-Mücke auftreten. Bis das Gefühl von allgemeiner Abgeschlagenheit vergeht, könne es mehr als eine Woche dauern. Die Mediziner empfehlen körperbedeckende Kleidung sowie den Einsatz von Moskitonetzen und Insekten-Abwehrmitteln auf der Haut.

Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

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