Den Schlaf-Wach-Rhythmus des Babys akzeptieren

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Deutsche Presse-Agentur

Auch wenn Eltern die durchwachten Nächte mit einem Neugeborenen quälen: Sie sollten den Schlaf-Wach-Rhythmus ihres Kindes akzeptieren.

„Kinder schlafen ganz anders als Erwachsene, sie verbringen 80 Prozent der Schlafes im Traumschlaf“, erklärt die Kinderkrankenschwester Martina van der Weem. In diesem leichteren Schlaf verarbeite das Kind seine Erlebnisse. Außerdem würden die Körperfunktionen nicht so stark heruntergefahren wie beim Tiefschlaf. „Das ist wichtig, auch mit Blick auf den Plötzlichen Kindstod.“

Im Traumschlaf wachen Kinder wie Erwachsene allerdings häufiger auf. „Das Baby braucht dann die Nähe einer Bezugsperson, um wieder einschlafen zu können“, erklärt die Expertin der Interessengemeinschaft freiberuflicher Kinderkrankenschwester IG-kikra in Pellingen bei Trier. Je schneller Eltern dem nachgeben, desto früher hätten sie wieder Ruhe.

Interessengemeinschaft freiberuflicher Kinderkrankenschwester IG-kikra: www.ig-kikra.de

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