Gut besucht war die Halle des Flaschnereibetriebes von Christian Pfleidererin Fachsenfeld, wo der CDU-Ortsverband zum tradition
Gut besucht war die Halle des Flaschnereibetriebes von Christian Pfleidererin Fachsenfeld, wo der CDU-Ortsverband zum traditionellen Frühlingsfest mit Statements von Landes- und Kommunalpolitikern eingeladen hatte. (Foto: Dieter Volckart)

„Direkt vor Ort“ – nämlich im Gewerbegebiet und in der Halle des Flaschnerbetriebes von Christian Pfleiderer - hatte der CDU-Ortsverband am vergangenen Sonntagmorgen sein Frühlingsfest mit illustren Gästen gefeiert. Gut 40 Parteifreunde und Gäste nahmen die Gelegenheit wahr, sich während eines Frühschoppens bei Weißwurst und Weißbier von Landes- und Kommunalpolitikern aus erster Hand informieren zu lassen. Die Begrüßung bei dieser Traditionsveranstaltung hatte erster Vorsitzender Thomas Sturm vorgenommen, der sich freute, den Landtagsabgeordneten Winfried Mack begrüßen zu können.

„In südländischer Atmosphäre“ und umrahmt von Orangen- und Zitronenbäumen verteilte Mack Komplimente an die Baden-Württembergischen Kommunen für ihr gutes Wirtschaften, zumal es gerade im Ländle die geringste pro-Kopf-Verschuldung, die beste Kinderbetreuung und die höchste Geburtenrate gebe. Besonders rühmte er die duale Ausbildung. Allerdings leide man auch darunter, dass zumindest bis zu den vierten Klassen der Grundschule die Hälfte der Schüler einen Migrationshintergrund hätte. So, wie in den vergangenen fünf Jahren, dürfe es nicht weitergehen. In der Hochschulpolitik mache sich hingegen die schwäbische Innovationskraft bemerkbar. Im Bereich des Straßenbaus forderte Mack den baldigen vierspurigen Ausbau in Richtung A 7 mit kreuzungsfreien Anschlüssen, ebenso den Halbstundentakt der Bahn in Richtung Stuttgart und Nürnberg, aber auch die Erschließung von Wohn- und Gewerbegebieten sei dringend notwendig.

Aalens Baubürgermeister Wolfgang Steidle pflichtete dem bei. Fachsenfeld sei in dieser Richtung aber auch auf kulturellem Sektor durch das Schloss gut aufgestellt, man habe gute Anbindungen an benachbarte Schulzentren. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Wagenblast forderte eine bürgernahe Politik. Eine Nullentwicklung etwa auf städtebaulichem Gebiet dürfe es nicht geben. Er forderte einen Bahnhalt für die Weststadt, umfangreiche Sanierungen bei den Schulen und den Ausbau der Kinderbetreuung.

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