Datenschutzaffäre bei Bahn betrifft 173 000 Mitarbeiter

Lesedauer: 1 Min
Deutsche Presse-Agentur

Die Datenschutzaffäre bei der Deutschen Bahn weitet sich aus. Der Konzern hat in den Jahren 2002 und 2003 heimlich 173 000 überprüft. Das räumte der Bahn-Antikorruptionsbeauftragte Wolfgang Schaupensteiner im Verkehrsausschuss des Bundestages ein. Damit waren fast drei Viertel der Beschäftigten betroffen. Der Datenabgleich sei rechtlich nicht zu beanstanden, „unabhängig von der Zahl der überprüften Mitarbeiter“, so Schaupensteiner. SPD, FDP und Grüne zeigten sich bestürzt über die neue Dimension des Falles.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen