Daten verteilen mit Netzwerk-Festplatten

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Deutsche Presse-Agentur

Damit alle Computer im Haus gemeinsam auf Musik, Bilder, Videos und andere Daten zugreifen können, lohnt sich die Anschaffung einer Netzwerk-Festplatte.

Die auch NAS (Network Attached Storage) genannten kompakten Geräte arbeiteten leise, ließen sich einfach einrichten und würden im Schnitt nur zehn Watt Strom verbrauchen, berichtet die Zeitschrift „c't“. Ein rund um die Uhr laufender PC nehme dagegen mindestens 60 Watt Leistung auf - auch wenn nur selten Daten abgerufen werden.

Weil NAS-Festplatten in der Regel ungeheuer viel Speicherplatz bieten, sind sie den Angaben zufolge auch dazu geeignet, den Inhalt der PC- oder Notebook-Festplatten zu sichern. Die Backup genannte Routine einer täglichen Datensicherung beherrscht inzwischen jedes Betriebssystem.

Ein Manko der NAS-Platten sei hingegen oft die Geschwindigkeit des Datentransfers, kritisiert die Zeitschrift. Auch wenn viele der Festplatten über einen Gigabit-Ethernet-Anschluss verfügten, seien die verbauten Prozessoren oft nicht leistungsstark genug, um die theoretisch möglichen hohen Transferraten zu realisieren. Oft sei bei 20 Megabyte in der Sekunde (MByte/s) Schluss, manchmal schon bei 10 MByte/s oder weniger, kritisiert die Zeitschrift.

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