Überblick: Das ist an diesem Mittwoch im Landkreis Ravensburg wichtig

Überblick: Das ist heute im Landkreis Ravensburg wichtig.
Überblick: Das ist heute im Landkreis Ravensburg wichtig. (Foto: Archivbild Felix Kästle, Grafik: David Weinert)
Redakteur

Welche Themen interessieren im Landkreis Ravensburg heute besonders, welche politischen Entscheidungen stehen an und was bewegt die Menschen in der Region?

Die aktuellen Nachrichten aus dem Landkreis Ravensburg im Überblick: 

++ Organisator der Wangen-Demo droht Strafe

Die Polizei hat den mutmaßlichen Organisator des sogenannten „Lichterspaziergangs“ vom Montagabend in der Wangener Altstadt ausfindig gemacht. Es handelt sich dabei um einen 59-Jährigen. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige.

Dem Mann wird vorgeworfen, gegen das Versammlungsrecht verstoßen zu haben, weil die Veranstaltung bei den Behörden nicht angemeldet wurde.

Zu dem sogenannten „Spaziergang“ war über das soziale Netzwerk Telegram aufgerufen worden. Mehr Infos über das Nachspiel zur Demo am Montag finden Sie hier. 

+++ Zwei Verletzte und Schlagstockeinsatz bei Demo in Ravensburg

Nach und nach gab die Polizei am Dienstag mehr Infos zum Einsatz bei der Corona-Demo am Montagabend in Ravensburg bekannt. Demnach soll eine Gruppe von etwa 200 Demonstranten im Hirschgraben von der Polizei umzingelt worden sein.

Als die Polizei per Lautsprecher ankündigte, deren Personalien aufzunehmen, kam es zu einem Tumult. Ein Demonstrant warf eine Mülltonne auf einen Polizisten, der dabei verletzt wurde, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag sagte.

Coronavirus - Proteste in Ravensburg
Berittene Polizei begleitet Teilnehmer des sogenannten Spazierganges gegen die Coronamaßnahmen durch die Innenstadt. (Foto: Felix Kästle/dpa)

In diesem Gemenge habe eine Demonstrantin eine Panikattacke erlitten und sei vom Rettungsdienst versorgt worden.

Auf ein Auto, das wegen der Demonstranten im Bereich Zwergerstraße/Olgastraße warten musste, gingen mehrere Personen los, wie die Polizei am Dienstagnachmittag mitteilte, und demolierten es mit Schlägen und Tritten. Hier finden Sie alle Ereignisse aus Ravensburg zusammengefasst.

++ Neue Fasnet-Absagen und Zusagen für Oberschwaben

Die Schwarze Veri-Zunft sagt nicht nur den Narrensprung 2022 am Rosenmontag ab, sondern auch die Teilnahme an anderen Umzügen und kleinere Fasnetsveranstaltungen.

Auch die Präsenz-Sitzungen der Milka im Konzerthaus fallen aus, allerdings werden die Milkaner ihr fertiges Theaterstück verfilmen und am Fasnetssamstag im Internet streamen.

Die Schwarzen Veri verzichten auf den Narrensprung am Rosenmontag. Ob es eventuell kleinere Veranstaltungen geben kann, ist derz
Die Schwarzen Veri verzichten auf den Narrensprung am Rosenmontag. Ob es eventuell kleinere Veranstaltungen geben kann, ist derzeit ungewiss. (Foto: Archiv: Felix Kästle)

Die Plätzerzunft in Weingarten will hingegen alles, was die geltende Corona-Verordnung hergibt, stattfinden lassen: So wird beispielsweise traditionell an Dreikönig die Fasnet in der Innenstadt eingeschnellt – nur entzerrter. Hier lesen Sie mehr über die Fasnetspläne in Oberschwaben.

++ Kurzarbeitergeld hat auch die Region durch Krise getragen

Die Arbeitslosigkeit in der Region Bodensee-Oberschwaben ist im Lauf des zweiten Corona-Jahres gesunken. Das liegt unter anderem am Kurzarbeitergeld, welches die Probleme am Arbeitsmarkt gelindert zu haben scheint.

Die Kurzarbeit habe zahlreiche Arbeitsplätze in der Region erhalten, sagt auch der Pressesprecher der Agentur für Arbeit Ravensburg-Konstanz, Walter Nägele. Er sieht darin einen Vorteil für Firmen wie auch für Arbeitnehmer. Im kommenden März ist damit Schluss, Zeit ein Fazit zu ziehen. Wie viel Unternehmen der Region die Kurzarbeit genutzt haben und ob es Betrügereien rund um die Förderung gab, lesen Sie ab 9 Uhr auf Schwäbische.de.  

++ 2021 haben sich viele Städte mit neuen Parkkonzepten beschäftigt

Mehrere Städte im Landkreis haben für das kommende Jahr ihr Parkkonzept erneuert oder veröffentlichten zumindest neue Ideen zum Parken. Dabei setzen sie ganz unterschiedliche Schwerpunkte.

In Ravensburg soll die Kosten für das Anwohnerparken verzehnfacht werden. "Unsozial", nennt das ein Anwohner. In Wangen wehren sich Schüler gegen die neuen Parkpreise. Die, die auf ihr Auto angewiesen sind, sehen nicht ein, gleich viel zu bezahlen wie Berufstätige. 

Auch in Isny wird es teurer, dort ärgert sich der Handelsverband darüber, dass nun auch an Samstagen für das Parken gezahlt werden muss. "Das war ein klarerer Wettbewerbsvorteil", heißt es. Und in Weingarten wird ein städtisches Parkhaus privatisiert: 50 Parkplätze fallen in Zukunft weg. Den großen Überblick lesen Sie ab 15 Uhr auf Schwäbische.de.

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