Das Händeschütteln wird zum Symbol der Hoffnung

Timo Lämmerhirt
Timo Lämmerhirt (Foto: ac)
Leiter der Redaktionen Aalen und Ellwangen

Ja, das sind doch einmal gute Nachrichten bei all den düsteren, die uns seit zwei Jahren ständig erreichen: Das Händeschütteln wird sein Comeback feiern.

Das jedenfalls sagt Graf von Hoyos von der Knigge-Gesellschaft – und er muss es doch wissen. Es mutet doch immer noch komisch an, wenn man Bekannten oder Menschen, mit denen man beruflich zu tun hat, einen Fistbump gibt. Ein alter Spruch besagt, dass man immer erst wisse, was fehle, wenn es weg ist. Das Händeschütteln gehört definitiv dazu. Schon komisch, dass man es sich so sehr zurückwünscht, oder nicht? Okay, nicht jedem Menschen möchte man immer gleich die Hand schütteln, geschenkt.

Grundsätzlich gehört es aber doch zum guten Umgangston, zu unserer Sitte, zeigt den gegenseitigen Respekt voreinander. Und, wenn wir gerade schon ehrlich sind: es ist wohl nicht nur das Händeschütteln allein, oder die Umarmung, was wir vermissen. Es ist allgemein, wie es Reinhard Skusa formuliert hatte, die Sehnsucht nach dem Ende des Corona-Wahnsinns.

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