Das große Finale

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Eine kleine Träne haben sich die Narren aus dem Auge gewischt. Am Sonntag mit Blick in den Himmel. Von dort kam leichter Schneeregen, später immer mehr Schnee. Hätte doch auch besser sein können. Trotzdem kamen 15000 Zuschauer, um sich das große Finale des Ringtreffens des Alemannischen Narrenrings (ANR) anzuschauen. Und sie kamen auf ihre Kosten.

96 Gruppen, allesamt ANR-Mitgliedszünfte oder befreundete Gruppen, zogen von der Altstadt über Riedlepark- und Eugenstraße wieder zurück über die Friedrichstraße zum Stadtbahnhof und ins Narrendorf am See. Das waren gut 12000 Hästräger und Musiker, die trotz des eher grauen Wetters ein recht buntes Bild abgaben. Mehrere Sprecher informierten die Zuschauer über die Gruppen, die so nicht oft in der Stadt zu sehen sind. Den Zeitplan haben die Narren eingehalten. Der Zug, der um 12.30 Uhr startete, sollte mit der letzten Gruppe um 16.30 Uhr an der Ehrentribüne vorbeilaufen, die an der Elisabeth-Schule stand. Um kurz vor 16 Uhr kamen dort bereits die letzten Hästräger an. „Das war ein sehr friedlicher und ruhiger Umzug“, sagte Polizeihauptkommissar Markus Beckesch. Er berichtete nur von zwei Jugendlichen, die wegen Alkoholmissbrauchs auffällig waren, und bestätigt die Ausage von Zunftmeister Oliver Venus. Der spricht von einem „genial gelaufenen Umzug“. Die Diszpilin der Narren sei sehr gut gewesen, er habe von Zuschauern und Vertretern der Zünfte, die zu Gast waren, immer wieder Dank und lobende Worte hören dürfen. „Sieht so aus, als ob wir zum 75. Geburtstag wieder ein Ringtreffen veranstalten“, sagt er.

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