Das Engagement der Jäger zahlt sich aus

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Nur einige der Geehrten der Jägervereinigung Tettnang.
Nur einige der Geehrten der Jägervereinigung Tettnang. (Foto: Jägervereinigung)
Schwäbische Zeitung

Knapp 150 Mitglieder der Jägervereinigung Tettnang sind jüngst der Einladung zur Mitgliederversammlung gefolgt. In Berichten wurde auf das Erreichte zurückgeblickt. Auch Ehrungen standen auf der Tagesordnung.

Den Auftakt gestalteten die Jagdhornbläser, bevor Kreisjägermeister Reinhold Baumann Dr. Verena Basler vom Veterinäramt, den Ehrenkreisjägermeister Carl Deppler, Stefan Kordeuter vom Kreisjagdamt und die benachbarten Kreisjägermeister begrüßte. Stefan Kordeuter erläuterte die aktuelle Situation und Sonderregelungen zur Erleichterung der Schwarzwildbejagung mit der Bitte an die Jägerschaft, weiterhin das Schwarzwild intensiv zu bejagen und das Monitoring zu unterstützen, hießt es im Eigenbericht.

Anschließend stellte Kordeuter die Streckenzahlen und Statistiken zum Wildtiermonitoring des Bodenseekreises über die verschiedenen Wildarten vor. Beim Rehwild sei die Gesamtstrecke moderat angestiegen, bei den Wildschweinen wurde eine Steigerung gegenüber des Vorjahrs von mehr als 80 Prozent erreicht, was den Einsatz der Jäger bezüglich der Prävention der Afrikanischen Schweinepest aufzeige.

Dr. Verena Basler vom Veterinäramt berichtete über die Ausbreitung und Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest in den europäischen Nachbarländern. Sie erläuterte anhand von Beispielszenarien die Maßnahmen und Folgen eines möglichen Ausbruches sowie die damit einhergehenden gravierenden Auswirkungen auf die Landwirtschaft, die Jagd und die gesamte Region.

Nach dem Bericht des Schatzmeisters Raphael Hirsch und der Kassenprüfer lobte Ehrenkreisjägermeister Karl Deppler den Vorstand und bat um dessen Entlastung.

Jörg Scheffer lies das Jahr der Jagdhornbläser Revue passieren, was aus vielen Auftritten, dem 50-jahrigen Bestehen, Wertungsspielen und dem Seniorennachmittag bestand. Hundeobfrau Monika Steiner berichtete von Kursen und Prüfungen, die 2018 über die Bühne gingen. Anschließend folgten die Berichte der Ressortleiter zur Jugendarbeit, dem Schießwesen und des Biotopobmanns, der die Förderung von Blühstreifen und Biotopen thematisierte und dazu aufrief, Projekte ins Leben zu rufen, um unsere Natur und Landschaft zu schützen und zu erhalten.

Die Personalthemen umfassten die Ernennung von Verena Wochner als Jugendobfrau. Florian Tauch wurde einstimmig in das Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gewählt. Nach den Erläuterungen zum Einebnungsgerät für Wildschweinschäden war die Vorstellung der Jungjäger an der Reihe. Reinhold Baumann bedankte sich abschließend bei den Amtsträgern für die sehr gute Zusammenarbeit.

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