Das 34. Schlossseefest begeistert tausende Besucher

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Schwäbische Zeitung
Martin Samland

Das 34. Schlossseefest ist Geschichte. Und es war wieder wunderschön. Die Stimmung hätte nicht besser sein können, und von einem Regenschauer beim Feuerwerk am Samstag ließ man sich die gute Laune ebenfalls nicht verderben.

Pünktlich um 18 Uhr gaben die Garnisonskanoniere Mimmenhausen am Freitag mit drei Kanonenschüssen das Startsignal zum Festwieseneinzug der fünf Musikvereine aus Lippertsreute, Mimmenhausen, Neufrach, Beuren und Weildorf. Nach dem Gesamtchor der rund 300 Musiker mit dem Schlossseefest-Marsch „Salemonia” stach dann Bürgermeister Manfred Härle, unterstützt von Dekan Peter Nicola und Ralf Rakel von der Brauerei Zoller-Hof, endlich das erste Fass an. Erstmals in der Geschichte des „Mega-Gartenfestes“ gab es zum Freibier auch ein kleines Fass mit Fanta für die Kinder. Schnell füllten sich die ersten Krüge, und auf der Bühne begannen die ersten Aufbauarbeiten für das Abendprogramm. „Bei uns gibt es keine Musik aus der Konserve“, hatte der Sprecher des Organisationskomitees Ronny A. Knepple versprochen. Damit hatte er Recht, denn mit der Girlieband „D´Geißa“ aus dem Allgäu, „Doktor Schlager und die Kuschelbären“ und den Showeinlagen der Musicalschule Bodensee gab es Musik vom Feinsten. Zudem sorgten die Showeinlagen der Tanzgruppe Beuren „RespecTUS„ und der Tanzgruppe Weildorf dafür, dass auch etwas für die Augen dabei war. Zu später Stunde heizte dann noch ein „Junge vom Bodensee“ die Stimmung an.

Am Samstag ging es gleich hochkarätig weiter. Nachdem der Musikverein Schnetzenhausen den Abend eröffnet hatte und die „Funky Girls“ der Tanzgruppe Bermatingen über die Bühne gewirbelt waren, verzauberten die „Isartaler Hexen“ ihr Publikum. Zur selben Zeit rockten auf der Newcomer-Bühne „Own Opinion“ aus Uhldingen. Das große Feuerwerk fiel in diesem Jahr leider buchstäblich ins Wasser. Bei starkem Regen und Windböen flüchteten viele Besucher vom Festgelände. Wer trotzdem durchgehalten hatte, erlebte dafür ein Klang-Feuerwerk der Spitzenklasse.

Mit wie viel organisatorischem Aufwand die am Fest beteiligten Vereine hinter den Kulissen für einen reibungslosen Festverlauf sorgen, ist beeindruckend. Bereits Wochen vorher gehen die Planungen los, zwei Tage lang wird aufgebaut. Dann heißt es für hunderte Helfer während des Festes zwei Tage am Stück an den verschiedenen Ständen durchzuarbeiten. Und dazu ist einiges an Personal nötig, denn die vielen kulinarischen Köstlichkeiten, die rund um die Hauptbühne angeboten werden, sind heiß begehrt. Trotz der vielen Arbeit trifft man überall auf gut gelaunte Musiker, die zusammen mit den vielen freiwilligen Helfern auch im nächsten Jahr mit Sicherheit wieder für einen reibungslosen Ablauf sorgen werden. Der Countdown für das 36. Schlossseefest läuft bereits.

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