Newsblog 18.11.: Kretschmann stellt verschärfte Anti-Corona-Maßnahmen in Aussicht

Digital-Redakteur
Digital-Redakteur
Agence France-Presse
Deutsche Presse-Agentur

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: 

  • Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 83.200 (729.183 Gesamt – ca. 634.600 Genesene - 11.371 Todesfälle) Inzidenz Baden-Württemberg: 397,7
  • Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 532.600 (5.195.321 Gesamt – ca. 4.564.200 Genesene - 98.538 Tote) Inzidenz Deutschland: 336,9

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Kretschmann stellt verschärfte Anti-Corona-Maßnahmen in Aussicht (20.19 Uhr)
  • Noch immer hohe Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen (19.24 Uhr)
  • Bund-Länder-Gipfel einigt sich auf Regelverschärfung - flächendeckend 2G möglich (19.03 Uhr)

Das waren die Meldungen am Donnerstag. Wir beenden für heute die Berichterstattung im Corona-Newsblog. Morgen sind wir wieder für Sie da und berichten über alles Wichtige rund um das Pandemiegeschehen. Haben Sie eine gute Nacht. 

++ Corona-Fälle in Rehaklinik Bad Waldsee

(21.13 Uhr) Nach Monaten der Entspannung sind in den Städtischen Rehakliniken Bad Waldsee am Mittwoch „einige wenige Corona-Infektionen“ bei Patienten nachgewiesen worden. Dies bestätigte Direktor Peter Blank auf SZ-Anfrage. Betroffen davon sei das Rehazentrum Therme mit den Kliniken Mayen- und Elisabethenbad.

Als Reaktion darauf habe die Klinikleitung am Donnerstag „einmalig“ alle anwesenden Patienten und Gäste sowie Mitarbeiter der genannten Häuser mit PCR-Tests auf SarsCoV2 testen lassen. Die Ergebnisse werden aufgrund der angespannten Laborkapazitäten frühestens am Wochenende erwartet.

++ Wie es den Patienten geht und was die Klinik zum Schutz der Nicht-Infizierten unternommen hat, lesen Sie hier ++

++ Kretschmann stellt verschärfte Anti-Corona-Maßnahmen in Aussicht 

(20.19 Uhr) Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält die Corona-Lage im Land für dramatisch und hat verschärfte Gegenmaßnahmen in Aussicht gestellt. „So ernst ist die Lage, wie sie noch nie war in dieser Pandemie“, sagte der Grünen-Politiker am Donnerstagabend nach der Konferenz dem Bund-Länder-Treffen zur Corona-Politik.

Er kündigte an, dass es über die Maßnahmen der Alarmstufe hinaus weitere Einschränkungen geben werde, wenn sich die Lage nicht bessere. Es könne dann eine Obergrenze für Veranstaltungen und Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte in Hotspots geben. In Bars, Clubs und Diskotheken gelte künftig die Regel 2G plus. Das heißt, dass Geimpfte und Genesene einen Schnelltest vorweisen müssen.

Kretschmann forderte alle Ungeimpften dringend auf, sich piksen zu lassen. „Kein Ungeimpfter kann sich vor diesem hochansteckenden Virus verstecken.“ Seit Mittwoch gilt im Südwesten die Corona-Alarmstufe, bei der Ungeimpfte von der Teilnahme am öffentlichen Leben weitgehend ausgeschlossen sind. Nur Geimpfte und Genesene haben jetzt noch Zugang zu Kinos, Museen, Schwimmbädern sowie den meisten anderen öffentlichen Veranstaltungen. Auch wer in Restaurants oder Cafés nur einen negativen Test vorweisen kann, muss draußen bleiben.

Der bayerische Minsterpräsident Markus Söder (CSU) kündigte nach dem Bund-Länder-Gipfel ebenfalls drastische Einschnitte für Ungeimpfte an. Darüber solle bereits an diesem Freitag in der Koalition beraten und entschieden werden, sagte Söder am Donnerstagabend in München. „Es handelt sich natürlich um einen De-facto-Lockdown für Ungeimpfte“, kündigte er an.

Konkrete Details nannte Söder noch nicht, nannte aber insbesondere das Instrument von Kontaktbeschränkungen. Zudem gehe es um personelle Obergrenzen in bestimmten Bereichen „und auch Absagen“, fügte er hinzu. Bayern werde alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen - sowohl nach der bisherigen als auch nach der neuen Rechtslage, also auf Basis des alten und des neu gefassten Infektionsschutzgesetzes. „Der Grundsatz ist klar: Verschärfen, und zwar grundlegend. Kontakte reduzieren, sowohl bei Veranstaltungen als auch in anderen Bereichen“, sagte Söder.

Wir tun das, was wir tun müssen.

++ Noch immer hohe Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen

(19.24 Uhr) Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen in Baden-Württemberg bleibt hoch. Zwar sank die Zahl im Vergleich zum Vortag um fünf Patienten. Mit 439 wurde jedoch auch am Donnerstag der für die Alarmstufe entscheidende Wert von 390 wieder weit überschritten. Die Alarmstufe gilt seit Mittwoch, weil der Grenzwert an zwei Tagen in Folge überschritten worden war. Nun greift die 2G-Regel (geimpft oder genesen) etwa in Restaurants, Museen, Kinos und öffentlichen Veranstaltungen.

Wie das Landesgesundheitsamt mitteilte, lag die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz am Donnerstag (16.00 Uhr) bei 5,7 (Vortag: 4,7). Sie gibt die Zahl jener Menschen an, die pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche mit Corona in eine Klinik kommen. Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen ist allerdings in der Regel höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor.

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen stieg auf 414,0 (Vortag: 397,7). Der Wert gibt an, wie viele neue Infektionen mit dem Coronavirus pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche den Behörden gemeldet wurden. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle stieg seit Beginn der Pandemie um 9701 auf 738 839. Es gab 37 weitere gemeldete Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus — damit stieg die Gesamtzahl auf 11 408 Verstorbene.

++ Länder wünschen sich Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen

(19.03 Uhr) Bund und Länder haben sich auf einer Runde am Donnerstagnachmittag auf weitere und neue Regeln zur Bekämfpung der Corona-Pandemie geeinigt. Die wichtigsten Punkte sind dabei sicherlich der Wunsch der Länder nach einer Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen. Darunter fallen Personen im Pflegebereich oder bei der Arbeit mit vulnerablen Gruppen, wie Pflegeheime oder mobilen Krankenpflegedienste. 

Außerdem einigten sich die Länderchefs, zusammen mit der geschäftsführenden Bundeskanzlerin und weiteren geschäftsführenden Ministern auf die Einführung einer flächendeckenden 2G-Regel für das ganze Land. Künftig gibt es auch einen neuen Schwellenwert. Dafür zieht die Regierung nun den Hospitalisierungswert heran. Eine feste Zusage gibt es auch für die Corona-Wirtschaftshilfen, die laufen weiter. 

++ Einen ausführlichen Bericht zu den Beschlüssen von Bund und Ländern, lesen Sie hier ++

++ Impfangebote in der Region werden gut angenommen und weiter ausgebaut - ebenso die Testzentren

(17.30 Uhr) Überall im Land stehen Menschen Schlange um eine Impfung gegen das Corona-Virus zu bekommen. Entsprechende viele Meldungen kommen auch aus der Region. Aus Sigmaringen beispielsweise. Dort haben sich am Donnerstagnachmittag mehrere Hundert Menschen Stadthalle vom mobilen Impfteam der Ravensburger Oberschwabenklinik gegen das Coronavirus impfen lassen. Bereits drei Stunden vor dem Start der Aktion um 14 Uhr standen die ersten Interessierten vor der Halle. Eine halbe Stunde nach Beginn zählte die Warteschlange fast 200 Menschen.

++ Lesen Sie hier mehr zur Impfaktion in Sigmaringen ++

Damit war die Aktion in Sigmaringen genauso begehrt wie bereits gestern in Bad Wurzach. Dort haben die Mitarbeiter des mobilen Impfteams der Oberschwabenklink 204 Impfdosen verabreicht. ++ Wie der Tag in Ziegelbach bei Bad Wurzach lief, lesen Sie hier ++

Großer Andrang auf Impfungen herrschte auch in Ulm. Vor dem Impfstützpunkt im Blautalcenter, mitten in der Stadt, warteten die Menschen teils stundenlang um eine Auffrischung oder eine Erst-/ bzw. Zweitimpfung zu bekommen.  ++ Was in der Region rund um Ulm und im Alb-Donau-Kreis geplant ist, lesen Sie hier ++

Seit die Alarmstufe im Land gilt, wird auch die Nachfrage nach Tests immer größer. Viele Anbieter fahren die Testzentren wieder hoch und schaffen so neue Möglichkeiten für Schnell- und PCR-Tests. ++ So auch in Riedlingen der Fall. Hier lesen Sie mehr dazu ++

++ Merkel will Angebot für 27 Millionen Auffrischimpfungen

(17.10 Uhr) Die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will in der Corona-Krise mehr Tempo bei den Auffrischungsimpfungen. Nach Teilnehmerangaben nannte Merkel bei den Bund-Länder-Beratungen als Ziel ein zeitnahes Angebot für 27 Millionen Impfungen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag erfuhr. Auch die „Bild“-Zeitung berichtete darüber. Umstritten war demnach aber, ob eine solche genaue Zielgröße mit Blick auf Impfkapazitäten in das Beschlusspapier aufgenommen wird.

In einer Vorlage hieß es, Erst- und Zweitimpfungen für bisher Ungeimpfte blieben entscheidend, um die Pandemie zu überwinden. Aber auch den Auffrischungsimpfungen kämen für bereits geimpfte Personen eine wichtige Rolle im Kampf gegen die Pandemie zu. „In kurzer Zeit müssen jetzt in Deutschland Millionen Auffrischungsimpfungen erfolgen“, hieß es.

Einem Bericht des "Spiegel" nach will die geschäftsführende Bundeskanzlerin auch Apotheken in das Impfen mit einbeziehen. Ähnliches forderte gestern auch RKI-Chef Wieler bei einer Informationsveranstaltung des Landes Sachsen. Aus dem Bericht des "Spiegel" geht hervor, dass die Länderchefs einen solchen Vorschlag ablehnend gegenüber stehen. Der Tenor dazu lautet wohl: Die Organisation würde komplizierter werden. 

An der Videokonferenz nahmen neben den Regierungschefs der Länder und Merkel auch der SPD-Kanzlerkandidat und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) teil, daneben weitere geschäftsführende Bundesminister.

++ 55-Jähriger im Alb-Donau-Kreis mit gefälschtem PCR-Testzertifikat aufgeflogen

(16.06 Uhr) Ohne entsprechenden Nachweis wollte ein 55-Jähriger am Mittwoch an Vereinsaktivitäten teilnehmen. Am Abend ging er zum Treffen seines Vereins in einer Gemeinde im Alb-Donau-Kreis. Die Mitglieder kommen regelmäßig zusammen und müssen aktuell einen Nachweis über 3G+ mitbringen.

Der Mann ist laut Polizei weder geimpft noch genesen, musste also eigentlich einen Nachweis über ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen. Das tat er auch - jedoch handelte es sich dabei um eine Fälschung.

++ Wie der Mann aufgeflogen ist und was ihm nun droht, lesen Sie hier ++

++ Viele Kreise im Südwesten haben keine freien Intensivbetten mehr

(15.03 Uhr) Die Lage auf den Intensivstationen in Baden-Württemberg spitzt sich weiter zu. In 10 der 44 Stadt- und Landkreise gibt es derzeit maximal noch ein freies Intensivbett für Erwachsene. Das ging am Donnerstag aus den aktuellen Zahlen der Intensivmedizinervereinigung Divi hervor. In 7 der 44 Kreise sind demnach sogar alle Betten belegt, etwa im Hohenlohekreis und im Kreis Waldshut. Allerdings können sich die Kreise in gewissem Rahmen untereinander aushelfen, wenn es Engpässe gibt. Totzdem sind fast die Hälfte der Landkreise am Anschlag.

Die Zahl der von den Gesundheitsämtern gemeldeten Neu-Infektionen steigt derzeit rasant, am Mittwoch meldete das Landesgesundheitsamt (Stand: 16.00 Uhr) einen Höchstwert von 10 162 binnen eines Tages. Entsprechend steigt auch die Zahl der Patienten, die eine intensivmedizinische Behandlung brauchen — in den vergangenen sieben Tagen um etwa 100.

Die Gesamtzahl der erwachsenen Corona-Patienten auf Intensivstation im Südwesten ist mit rund 440 derzeit noch deutlich niedriger als auf dem Höhepunkt der zweiten (rund 630) und dritten (rund 620) Welle. Allerdings gibt es laut Intensivmedizinern wegen Personalmangels weniger betreibbare Betten als vor einem Jahr. Im Schnitt sind im Südwesten derzeit etwa 10 Prozent aller betreibbaren Intensivbetten für Erwachsene frei, wie aus den Divi-Zahlen hervorgeht.

Zur Einordnung: Laut Divi sind 15 Prozent freie Betten „regional in einzelnen Intensivbereichen zu bestimmten Zeitpunkten nichts Ungewöhnliches“. Problematisch werde jedoch ein freier Bettenanteil von unter 15 Prozent oder sogar unter 10 Prozent. „Insbesondere wenn dies in mehreren Regionen und Häusern gehäuft und über längere Zeiträume auftritt. Standardmäßige Verlegungsmöglichkeiten, die manchmal als Puffer dienen können, sind dann in aller Regel aufgrund vieler schwerer Fälle oft nur noch sehr eingeschränkt möglich.“

++ Nördlinger Impfzentrum wird wieder aktiviert

(15.34 Uhr) Nach dem Sonderimpftermin am kommenden Samstag fährt das Nördlinger Impfzentrum ab nächster Woche langsam wieder hoch. „Wir werden ab kommenden Montag das Impfzentrum in Nördlingen wieder öffnen“, sagt BRK-Kreisgeschäftsführer Arthur Lettenbauer und ergänzt aber sofort: „Jetzt kommt das große Aber: Es wird kein offenes Impfen mehr geben.“

Impfungen von Montag bis Freitag seien ausschließlich nach Terminvergabe online möglich. Auch im Donauwörther Impfzentrum werde dieses Vorgehen ab nächster Woche umgestellt.

++ Wie man an Impftermine in Nördlingen kommt, lesen Sie hier ++

++ Österreich verschärft Einreiseregeln auch für Pendler

(13.41 Uhr) Für Ungeimpfte wird der Weg über die Grenze ab kommenden Montag schwieriger. Die Alpenrepublik verschärft im Kampf gegen die Corona-Pandemie ihre Regeln, wer ins Land darf und wer draußen bleiben muss. Auch die Tatsache, dass Österreich als Hochrisikogebiet eingestuft ist, macht die Rückreise für ungeimpfte Urlauber und Tagestouristen komplizierter. 

++Hier lesen Sie alles zu den neuen Bestimmungen, die im Grenzverkehr nach Österreich ab Montag gelten ++

++ Patientenschützer: Nicht nur Intensivregister als Maßstab nehmen

(13.23 Uhr) Der Patientenschützer Eugen Brysch fordert für die Bewertung der Corona-Lage mehr Transparenz von Krankenhäusern und hält den Blick auf die Auslastung der Intensivstationen für nicht ausreichend. „Wie sieht es denn in den anderen Stationen in einem Krankenhaus aus?“, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz am Donnerstag dem Bayerischen Rundfunk. „Wie ist da die Auslastung? Wie ist da die Personaldecke?“ All dies müsse man eigentlich in einen Covid-19-Radar einfließen lassen.

„Mit dem Divi-Register schauen wir ja nur auf einen ganz kleinen Mikrozensus in einem Krankenhaus, nämlich auf die Intensivstation“, sagte Brysch. In dem Register werden täglich die Intensiv-Behandlungskapazitäten in Deutschland erfasst. Wer für die medizinische Versorgung in Deutschland zuständig sei, müsse alles offenlegen, forderte er. „Alles auf den Tisch! Aber davon sind wir noch weit entfernt. Weil Krankenhäuser sind alles - sie sind nicht transparent“, sagte Brysch.

Auch die Hospitalisierungsinzidenz schaffe eigentlich keine Transparenz, beklagte der Patientenschützer. Dort werde nur erfasst, wie viele Infizierte in den vergangenen sieben Tagen ins Krankenhaus gekommen seien. Bei vielen Patienten stelle man aber erst im Nachhinein eine Infektion fest.

++ Politiker und Ärzte im Kreis Tuttlingen warnen in offenem Brief: „Wir steuern sehenden Auges auf die Katastrophe zu“

(13.16 Uhr) Explodierende Fallzahlen und eine schwächelnde Impfquote: Tuttlingens höchste Politiker, der Klinikchef und der Pandemiebeauftragte sorgen sich um diese Entwicklung. Sie senden einen eindringlichen Appell.

Den offenen Brief lesen Sie hier.

++ Bundestag stimmt für Corona-Maßnahmen der Ampel

(12.25 Uhr) er Bundestag hat die von SPD, Grünen und FDP geplanten Corona-Neuregelungen mit 3G-Vorgaben etwa am Arbeitsplatz und in Verkehrsmitteln beschlossen. In namentlicher Abstimmung votierten bei 688 abgegebenen Stimmen am Donnerstag 398 Abgeordnete dafür, 254 dagegen und 36 enthielten sich, wie Bundestagsvizepräsidentin Aydan Özoguz (SPD) bekanntgab.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

++ Stiko empfiehlt Booster-Impfung für alle ab 18 Jahren

(11.44 Uhr) Alle Menschen ab 18 Jahren sollen laut der Ständigen Impfkommission eine Drittimpfung angeboten bekommen. Das hatte Stiko-Chef Mertens bereits angekündigt.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

++ Lockdown für Ungeimpfte in Hotspots im Südwesten rückt näher

(11.31 Uhr) In Baden-Württemberg rücken wegen der rasant steigenden Corona-Zahlen Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte in besonders betroffenen Stadt- und Landkreisen näher. In der grün-schwarzen Landesregierung wird diskutiert, ob dieses Instrument schon bald eingesetzt werden muss, wie die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Regierungskreisen in Stuttgart erfuhr.

Das Land hat demnach derzeit noch die rechtliche Möglichkeit, regionale Lockdowns anzuordnen. Solche Corona-Beschränkungen könnten aber voraussichtlich nur noch bis längstens 15. Dezember in Kraft bleiben, weil die angehenden Ampelpartner SPD, Grüne und FDP im Bundestag die Gesetzeslage ändern wollen.

++ Hausärzteverband schimpft über „Aufklärungs-Klamauk“ beim Impfen

(10.38 Uhr) Der baden-württembergische Hausärzteverband hat die Impfstrategie der Bundesregierung scharf kritisiert. „Die Kollegen haben die Nase voll von dem dauernden Gegängel von Herrn Spahn und Co.“, sagte der zweite Vorsitzende des Verbands, der Biberacher Hausarzt Frank-Dieter Braun, dem Radiosender SWR Aktuell. Wegen der ausufernden Bürokratie gebe es in Deutschland nur noch 3500 Impfpraxen. Im Sommer seien es noch 6000 gewesen. Den Vorschlag vom Präsidenten des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, Apotheken in die Corona-Impfungen einzubinden, wies er als „Quatsch“ zurück. Die Risiken seien zu groß, etwa wenn ein allergischer Schock in der Apotheke eintrete. Der Plan sei daher nicht sinnvoll.

Die Impfungen müssten ärztlich begleitet werden, forderte Braun. „Krankenhäuser, Betriebsärzte, Ärzte, alle die impfen können, sollen impfen. Man muss es dann aber auch einfach machen - man muss nicht so einen Aufklärungs-Klamauk drumherum machen. Bei der Tetanus-Spritze fragt auch keiner vorher nach einer Unterschrift.“ Mit einer solchen Vereinfachung könnten die Impfungen deutlich beschleunigt werden.

Seit Beginn der Corona-Impfungen hat sich die Stimmung in Deutschland bezüglich einer Corona-Impfpflicht gedreht. Wir haben die Menschen auf der Straße dazu befragt.

++ Gesundheitsamt Alb-Donau-Kreis überprüft Testpflicht am Arbeitsplatz 

(10.02 Uhr) "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes überprüfen in der Woche von Montag, den 22. November 2021, bis einschließlich Freitag, den 26. November 2021, stichprobenartig Betriebe mit starkem Kundenkontakt", schreibt der Alb-Donau-Kreis in einer Pressemeldung. 

"Besonders ungeimpfte Personen tragen zum aktuellen Infektionsgeschehen bei, daher sind die Tests ein wichtiges Mittel, um Infektionsketten zu unterbrechen", sagt Landrat Heiner Scheffold.

Laut der Corona-Verordnung des Landes sind Arbeitgeber derzeit verpflichtet, ihren Beschäftigten mindestens zweimal pro Woche einen Corona-Test anzubieten. Arbeitnehmer, die nicht geimpft oder genesen sind, und Kontakt zu externen Personen haben, müssen dieses Testangebot zwei Mal pro Woche annehmen.

++ In und um Ulm werden feste Impfstützpunkte aufgebaut

(09.53 Uhr) Laut Vorgabe des Sozialministeriums sind in Ulm  130 Impfungen pro Tag vorgesehen. Im November wurden laut Impfteam jedoch locker Spitzenleistungen von bis zu 510 Impfungen pro Impfteam bei einer Impfaktion verzeichnet.

Dementsprechend wurde bereits vor einigen Wochen die Aufstockung der Teams beim Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration erbeten. Der Wunsch wurde nun erhört. Die Verantwortlichen machten sich deshalb schnell an die Akquise neuer Mitarbeiter, viele von ihnen waren in den nun geschlossenen Impfzentren tätig. Von anfänglich zwei Impfteams wurde nun aufgestockt auf zehn.

Mehr dazu lesen Sie hier.

++ Wieler warnt in Brandrede eindringlich vor Tatenlosigkeit der Politik

09.08 Uhr Gewöhnlich gibt sich RKI-Präsident Lothar Wieler eher nüchtern. Bis jetzt: In einer Brandrede schildert er die alarmierende Corona-Lage in Deutschland - und wie groß sein Frust über die Politik ist.

Lesen Sie hier die ganze Geschichte, mit Video von Wielers Rede

++ Kretschmann hält nichts von einer Wiedereröffnung der Impfzentren

(08.12 Uhr) Trotz steigender Nachfrage nach Corona-Impfungen will Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) die Impfzentren im Land nicht reaktivieren. „Das würde viel zu lange dauern, wieder diese alten Impfzentren aufzubauen“, sagte Kretschmann in der TV-Sendung „SWR Aktuell Baden-Württemberg“ am Mittwochabend. Er habe Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) gesagt, es werde mehr Druck gebraucht, um die 155 geplanten mobilen Impfteams auszurollen. „Das muss jetzt schnell erfolgen.“

Kretschmann wollte weder einen allgemeinen Lockdown noch erneute Schulschließungen angesichts der immer dramatischeren Lage ausschließen. Man warte nun inständig darauf, dass auch Impfungen für Sechs- bis Zwölfjährige möglich gemacht werden. Eine Impflicht für bestimmte Berufe sei zudem „absolut angezeigt“. Den Intensivstationen im Land drohe Überlastung.

++ Handwerk: 3G-Kontrollen nicht überall praktikabel

(07.56 Uhr) Das Handwerk bezweifelt, dass die in der Corona-Krise geplanten verpflichtenden 3G-Kontrollen am Arbeitsplatz überall in der Branche praktikabel sind. Bei vielen eher kleinen Betrieben dürfte der Kontrollaufwand vergleichsweise überschaubar bleiben, sagte Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. „Aber bei den Betrieben etwa der Gebäudereinigung oder im Bauhandwerk, bei denen die meisten Beschäftigten direkt zu den Baustellen und dann oft noch zu täglich wechselnden Objekten und Arbeitsorten fahren, dürfte es extrem schwierig werden.“

„Wie will man das denn kontrollieren?“, fragte Wollseifer. „Es ist noch völlig ungeklärt, wie diese verlangten täglichen Kontrollen pragmatisch durchgeführt und nachgewiesen werden können.“

Der Handwerks-Präsident wehrte sich dagegen, dass Arbeitgeber künftig Mitarbeitern womöglich werktägliche Corona-Tests anbieten sollen. „Viel testen ist auch gut. Aber wenn jetzt noch mehr Testen eingefordert wird, können das natürlich nicht allein unsere Betriebe noch zusätzlich übernehmen“.“ Man sei gegen eine Ausweitung der bisherigen Testangebotspflicht von wöchentlich zwei Tests auf fünf Tage in der Woche, sagte Wollseifer. „Drei der fünf Tests werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über für sie kostenlose Bürgertests machen müssen.“

Hingegen befürwortet Wollseifer ein Auskunftsrecht zum Corona-Status der eigenen Beschäftigten. Das sei „längst überfällig und von uns schon lange gefordert“, betonte er. „Viele Kunden sagen uns: Schicken Sie mir keinen, der nicht geimpft ist.“

++ Bundesagentur wendet 52 Milliarden für Folgen der Corona-Krise auf

(07.04 Uhr) Die Bundesagentur für Arbeit hat ihre bisherigen Aufwendungen für die Corona-Krise auf die immense Summe von rund 52 Milliarden Euro beziffert. In den Jahren 2020 und 2021 seien 24 Milliarden Euro an Kurzarbeitergeld, 18 Milliarden Euro für Sozialleistungen aus der Kurzarbeit und zehn Milliarden für pandemiebedingtes Arbeitslosengeld ausgegeben worden, sagte BA-Vorstandsmitglied Christiane Schönefeld in Berlin. 

Zur Finanzierung der zusätzlichen Ausgaben sei die Rücklage der Bundesagentur in Höhe von fast 26 Milliarden Euro fast komplett aufgebraucht worden, sagte Schönefeld. Rund 24 Milliarden Euro habe der Bund zugeschossen, der Rest sei aus dem Haushaltsansatz bestritten worden. Auch im nächsten Haushalt für 2022 klafft eine Lücke. Die Bundesagentur geht davon aus, dass sie rund eine Milliarde Zuschüsse des Bundes brauchen wird. Der Haushalt der Behörde wird normalerweise fast ausschließlich aus Beitragseinnahmen gespeist. 

Schönefeld räumte ein, dass ein weiterer pandemiebedingter Lockdown mit dann möglicherweise einem neuen Schub an Kurzarbeit das Defizit vergrößern würde. Wenn es dabei bleibe, dass die Pandemie weitgehend mit den Mitteln der Zugangsbeschränkungen für Ungeimpfte bekämpft werden solle, könne der Ansatz ausreichen.  

++ Corona: Die Lage in den Klinken Ostalb wird immer ernster

(06.57 Uhr) Personal wird knapp, planbare Operationen werden verschoben, ambulante Termine werden abgesagt, ein Besucherstopp droht.

Lesen Sie hier mehr über die Lage auf der Ostalb

++ Versorgung der Corona-Patienten im Kreis Biberach stößt ans Limit

(06.43 Uhr) In den Krankenhäusern gibt es kaum noch freie Intensivbetten. Der Ärztliche Direktor erläutert, vor welchen Herausforderungen sein Personal deshalb nun steht - und was das für die Patienten bedeutet.

Lesen Sie die ganze Geschichte hier.

++ RKI registriert 65 371 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 336,9

(06.39 Uhr) Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist stark angestiegen und hat erstmals in der Corona-Pandemie den Wert von 60 000 überschritten. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem Robert Koch-Institut binnen eines Tages den Höchstwert von 65 371 Corona-Neuinfektionen. Vor exakt einer Woche waren erstmals mehr 50 000 Neuinfektionen pro Tag gezählt worden.

Die Zahl der registrierten Neuinfektionen schwankt innerhalb des Wochenverlaufes stark. Die 7-Tage Inzidenz gab das RKI mit 336,9 an - ebenfalls ein Höchststand. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 319,5 gelegen, vor einer Woche bei 249,1 (Vormonat: 74,4) gelegen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.53 Uhr wiedergeben.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 264 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 235 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5 195 321 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Mittwoch mit 5,15 an (Dienstag: 4,86). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4 564 200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 98 538.

Das waren die wichtigsten Meldungen am Mittwoch

++ Söder: Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte wären „absolut sinnvoll“

(19.15 Uhr) Zum Brechen der vierten Corona-Welle braucht es aus der Sicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder strengere Regeln für Ungeimpfte. Angesichts der Lage seien Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte absolut sinnvoll, sagte der CSU-Chef am Mittwochabend in der ARD-Sendung „Maischberger. Die Woche“. Bayern werde die rechtlichen Möglichkeiten, die das neue Bundesgesetz gebe, voll ausschöpfen.

An diesem Donnerstag soll der Bundestag Gesetzespläne von SPD, FDP und Grünen zur Bekämpfung der Pandemie beschließen. Söder beklagte erneut, dass die Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstagnachmittag erst nach dem Gesetzesbeschluss im Bundestag zusammenkommen werde. Die Länder könnten somit anders als bei früheren Konferenzen von Bund und Ländern nicht mehr auf das Gesetzesverfahren einwirken.

++ Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen steigt weiter

(18.00 Uhr) Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen in Baden-Württemberg steigt weiter stark an und liegt mittweile weit über dem für die Alarmstufe entscheidenden Grenzwert von 390. Mittlerweile werden 444 solcher Fälle intensivmedizinisch behandelt, das sind 20 mehr als am Vortag, teilte das Landesgesundheitsamt am Mittwoch (16.00) mit. Die Alarmstufe gilt seit diesem Mittwoch, weil der Grenzwert an zwei Tagen in Folge überschritten wurde. Nun greift die 2G-Regel (geimpft oder genesen) etwa in Restaurants, Museen, Kinos und öffentlichen Veranstaltungen.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz lag bei 4,7. Sie gibt die Zahl jener Menschen an, die pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche mit Corona in eine Klinik kommen. Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen ist allerdings in der Regel höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor.

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen stieg auf 397,7, ein Plus von 14,9. Der Wert gibt an, wie viele neue Infektionen mit dem Coronavirus pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche den Behörden gemeldet wurden. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie stieg um 10 162 auf 729 138.

++ RKI-Chef Wieler fordert Corona-Impfungen in Apotheken

Berlin/Dresden (dpa) — Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, will das Impf-Tempo durch Corona-Impfungen in Apotheken erhöhen. „Wir sind in einer Notlage, und in einer Notlage muss man bestimmte Dinge großzügig gestalten“, sagte Wieler am Mittwochabend bei einer Online-Diskussionsveranstaltung mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU). Deshalb sei er ganz klar dafür, dass unter anderem Apotheker impfen sollten.

Die Booster-Impfungen seien umfänglich. „Je schneller geimpft wird, desto besser.“ Es brauche jedes niedrigschwellige Angebot. „Sonst kriegen wir diese Krise nicht in den Griff.“

Zugleich plädierte Wieler für die 2G-Regeln (geimpft und genesen). „Wir dürfen denen, die sich nicht impfen lassen, wirklich nicht die Chance geben, der Impfung zu umgehen, zum Beispiel, indem sie sich freitesten lassen.“ Momentan laufe Deutschland auf eine „ernste Notlage“ zu. „Wir werden wirklich ein sehr schlimmes Weihnachtsfest haben, wenn wir jetzt nicht handeln.“

++ Impfangebot in Gammertingen wird gut angenommen

(19.20 Uhr) Bereits ein bis zwei Stunden vor dem Start des mobilen Impfteams in der Sporthalle beim Alten Gammertinger Gymnasium haben sich die ersten Impfwilligen in einer Schlange aufgestellt, erzählt Helferin Sandra Behmüller vom Mobilen Impfteam des Rettungsdienstes Biberach.

So zog sich die Schlange der Wartenden zwischen 8 und 13 Uhr quer über den Hof der Schule. Um 12.35 Uhr sind insgesamt 214 Impfungen vergeben, zählt Behmüller zusammen und weitere 50 bis 70 Personen warten vor der Halle. Eine genaue Zahl der vergebenen Impfungen liegt unserer Zeitung bis Redaktionsschluss noch nicht vor. 

++ Warum sich die Menschen in Gammertingen impfen liesen, lesen Sie hier ++

 

+++ Hier geht es zum Corona-Newsblog vom Mittwoch+++

Plus oder kostenlos? Welche Inhalte kostenpflichtig sind – und warum

Unsere Daten und Zahlen beziehen wir aktuell aus dem Dashboard RKI¹

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen

Mehr Inhalte zum Dossier

Persönliche Vorschläge für Sie