Comic-Baukasten: Spaßtool für Selbermacher

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Wer früher einen Comicstrip zeichnen wollte, brauchte dazu einen Zeichentisch, ein ganzes Arsenal von Stiften und möglichst zitterfreie Händchen, sowie viel Phantasie.

Heutzutage ist es weitaus leichter, sich als Comic-Strip-Künstler zu verdingen. Zwingend notwendig ist eigentlich nur noch ein Computer mit Internetzugang. Denn unter „bitstrips.com“ lassen sich mit wenigen Mausklicks Comicstrips und Comic-Charaktere erschaffen. Soll es ein freundliches Rundgesicht sein oder eher eins mit Habichtcharakter? Sind lange Haare erwünscht oder eher eine kurze Version? In blond, schwarz, brünett oder gleich papageienbunt? Auch Augenfarbe und Outfit ­ alles lässt sich nach dem Baukastenprinzip zusammenkombinieren. Virtuell Comicfiguren zeichnen, mit Bitstrips ist schnell die erste Figur entstanden.

Damit nicht genug: Es können beliebig viele Figuren kreiert werden, ganze Familien, Gruppen oder Mannschaften. Die lassen sich alle online speichern und können später in Comicstrips zusammen auftreten. Beispielsweise wenn eine eigene Story erzählt werden soll. Wer sich nicht die Arbeit machen will, eigene Figuren ins Leben zu ersinnen, greift einfach auf den Fundus zurück. Mehrere Dutzend Akteure warten in der Bibliothek darauf, in einem Comicstrip zu agieren. Dabei bieten sich auch Prominente und Politiker an. Außerdem kann sich der User bei Bitstrip ansehen, welche Bildgeschichten andere schon hergestellt haben ­ und deren Kunstwerke kommentieren. Die eigenen Comics lassen sich je nach Bedarf drucken, speichern, per E-Mail verschicken oder auf der eigenen Webseite installieren.

Comic per Baukasten: www.bitstrip.com

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