CL-Aus für Friedrichshafens Volleyballer

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Deutsche Presse-Agentur

Der deutsche Volleyball-Serienmeister VfB Friedrichshafen hat sich mit einer Niederlage aus der Champions League verabschiedet.

Das Team von Trainer Stelian Moculescu verlor im Viertelfinale nach der 0:3-Heimpleite im Hinspiel auch das Rückspiel beim griechischen Meister Iraklis Thessaloniki mit 0:3 (18:25,20:25,26:28). Im zweiten Satz stand die Partie kurz vor dem Abbruch, nachdem Fans in der mit rund 2500 Zuschauern besetzten Halle bengalische Feuer abgebrannt hatten. Wegen des Rauchs wurde das Spiel für 15 Minuten unterbrochen.

Trotz der Proteste des VfB wurde die Begegnung danach jedoch fortgesetzt. „Das war einfach eine Frechheit“, schimpfte Moculescu. Auch die spielerische Darbietung seines Teams ärgerte den Coach sichtlich. „Das war schlicht und ergreifend schlecht. Das Video von diesem Spiel werden wir jetzt jeden Tag ansehen“, wetterte der frühere Bundestrainer.

Schon mit dem verlorenen ersten Satz war für die von Personalsorgen geplagten Gäste vom Bodensee die Mini-Hoffnung auf ein Volleyball-Wunder geplatzt. Die starken Griechen um den ehemaligen VfB-Zuspieler Simon Tischer waren für die Moculescu-Schützlinge, die zum achten Mal im Viertelfinale der Königsklasse standen, eine Nummer zu groß. Lediglich im dritten Durchgang, als Moculescu auch seinen Reservisten mehr Einsatzzeit gewährte, wurde es noch einmal eng. Nach dem Aus in Pokal und Champions League bleibt den erfolgsverwöhnten Friedrichshafener nun nur noch die Titelchance in der Bundesliga.

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