Chronologie: Kabul oft Schauplatz blutiger Anschläge

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Seit dem Sturz der radikal-islamischen Taliban Ende 2001 wurde die afghanische Hauptstadt Kabul mehrfach von schweren Anschlägen erschüttert. Auch Deutsche gehörten zu den Opfern.

30. November 2008: Bei einem Selbstmordanschlag nahe einem Auto des deutschen Militärattachés in Afghanistan werden drei afghanische Zivilisten getötet.

27. April 2008: Bei einem Angriff auf eine Militärparade kommt Präsident Hamid Karsai mit dem Schrecken davon. Drei Menschen sterben im Kugelhagel der Attentäter.

29. September 2007: Bei einem Selbstmordanschlag auf einen Bus der afghanischen Streitkräfte sterben 27 Militärangehörige.

15. August 2007: Drei deutsche Polizisten sterben, als Unbekannte einen Sprengsatz unter ihrem Fahrzeug zünden. Die Beamten waren auf dem Weg zu einer Schießübung im Osten Kabuls. Die Polizisten schützten die deutsche Botschaft in der afghanischen Hauptstadt.

17. Juni 2007: Bei einem Bombenanschlag der Taliban vor dem Polizeihauptquartier werden 35 Menschen getötet. Der Sprengsatz explodiert im morgendlichen Berufsverkehr in einem Polizeibus.

29. August 2004: Bei einem Bombenanschlag der Taliban auf das Gebäude einer US-Sicherheitsfirma in Kabul kommen mindestens sechs Menschen ums Leben, darunter drei Amerikaner.

7. Juni 2003: Ein mit Sprengstoff präpariertes Taxi explodiert neben einem mit 33 deutschen Soldaten besetzten Bus. Vier Soldaten und ein Passant werden getötet.

5. September 2002: In einer belebten Marktstraße detoniert eine Autobombe vor dem Innenministerium. 26 Menschen sterben bei dem vermutlich auf das Konto El Kaidas gehenden Anschlag.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen