Chronologie: Blutige Amokläufe in Schulen

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Deutsche Presse-Agentur

Amokläufe an Schulen haben die Öffentlichkeit schon oft schockiert. Besonders dramatische Fälle:

23. September 2008 - 11 Tote: In der westfinnischen Kleinstadt Kauhajoki stürmt ein Amokläufer nach einer Ankündigung im Internet in eine Berufsschule und tötet acht Mitschülerinnen, einen Mitschüler und einen Lehrer. Danach legt der 22-jährige Waffennarr Feuer. Der Täter erschießt sich schließlich.

7. November 2007 - 9 Tote: In einem Schulzentrum der finnischen Ortschaft Tuusula erschießt ein 18 Jahre alter Abiturient sechs Mitschüler, eine Schulkrankenschwester und die Schulleiterin. Dann tötet er sich mit einem Kopfschuss.

21. März 2005 - 10 Tote: In einem Indianerreservat im US-Bundesstaat Minnesota tötet ein 16-Jähriger an seiner High School fünf Schüler, eine Lehrerin und einen Sicherheitsbeamten. Dann bringt er sich selbst um. Zuvor hatte er seinen Großvater und dessen Lebensgefährtin erschossen.

26. April 2002 - 17 Tote: Am Erfurter Gutenberg-Gymnasium (Thüringen) richtet ein 19-Jähriger ein Blutbad an. Mit einer Pistole erschießt er acht Lehrerinnen, vier Lehrer, eine Schülerin, einen Schüler, die Sekretärin und einen Polizisten. Anschließend tötet sich der Amokläufer selbst. Er war der Schule verwiesen worden.

20. April 1999 - 15 Tote: In der Columbine High School in Littleton (Colorado) töten zwei mit Gewehren bewaffnete US-Schüler im Alter von 17 und 18 Jahren zwölf ihrer Mitschüler und einen Lehrer. Danach erschießen sich die Täter selbst. Nach dem Blutbad entdeckt die Polizei mehr als 30 gefährliche Bomben, mit denen offenbar das gesamte Schulgebäude in die Luft gesprengt werden sollte.

13. März 1996 - 18 Tote: Offenbar aus Rache für seine Ausgrenzung als Jugendbetreuer richtet ein 43 Jahre alter Arbeitsloser in einer Grundschule im schottischen Dunblane ein Massaker an. Von seinen Schüssen getroffen sterben elf Mädchen und fünf Jungen im Alter von fünf und sechs Jahren sowie ihre Lehrerin in der Turnhalle. Dann tötet der Amokläufer sich selbst.

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