Bundesverfassungsgericht prüft Verbot von Mehrfachnamen

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Deutsche Presse-Agentur

Das Bundesverfassungsgericht überprüft heute das Verbot, sich bei einer Heirat drei oder mehr Nachnamen zuzulegen. Geklagt haben ein Münchner Anwalt und seine Frau. Sie hat seinen Doppelnamen angenommen, möchte aber ihren eigenen Nachnamen ebenfalls behalten. Bislang ist die Kombination des eigenen Geburts- mit dem angeheirateten Nachnamen verboten, wenn daraus eine drei- oder mehrgliedrige Namenskette entsteht. Aus Sicht der Kläger verstößt das gegen den Schutz der Ehe und das Selbstbestimmungsrecht.

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