Bundesregierung weitet Kinder- und Jugendschutz aus

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Deutsche Presse-Agentur

Die Bundesregierung hat am Mittwoch (21.1.) mehrere gesetzliche Änderungen für einen besseren Kinder- und Jugendschutz auf den Weg gebracht. So müssen Jugendämter künftig persönlich ein Kind in Augenschein nehmen, wenn Hinweise auf eine Gefährdung vorliegen.

Sie dürfen sich nicht allein mit Stellungnahmen von Eltern oder Nachbarn begnügen. Auch soll die Schweigepflicht von Ärzten und Beratern gelockert werden, wenn es Anzeichen für Misshandlungen oder Unterernährung gibt. Jugendämter sollen bei einem Umzug der Familie über Landesgrenzen hinweg Informationen über gefährdete Kinder austauschen.

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