BUND bietet erstmals Pflänzle-Tische vor drei Geschäften an

Pflänzlestand des BUND Friedrichshafen.
Pflänzlestand des BUND Friedrichshafen. (Foto: BUND FN)
Schwäbische Zeitung

Friedrichshafen (sz) - Der BUND Friedrichshafen muss wegen der Pandemie nicht nur den Tag der offenen Gärten am 8. Mai, sondern auch den für 15. Mai vorgesehenen Pflanzentauschstand auf dem Schlemmermarkt absagen. Statt des großen zentralen Tauschstandes bietet der BUND am 15. Mai Gemüse- und Blumensetzlinge vor drei Geschäften an, heißt es in einer Pressemitteilung: dem Bioladen „Greenbox“ in der Ailinger Str. 54, dem Unverpacktladen „s’Gläsle“ in der Charlottenstraße 57 und dem Unverpacktladen „Tante Emmas Bruder“ in der Katharinenstraße 16. Bei letzterem wird auch die Solawi Raderach mit Pflanzen dabei sein. Zwischen 10 und 14 Uhr können die Pflänzchen einfach gegen eine Spende oder im Tausch mitgenommen werden.

„Die meisten angebotenen Pflänzchen sind aus samenfestem Saatgut gezogen,“ sagt die Geschäftsstellenleiterin Marion Morcher vom BUND Friedrichshafen. „Samenfeste Sorten können Sie selbst vermehren, indem Sie von ausgereiften Pflanzen Samen abzunehmen, trocknen und im nächsten Jahr neue Pflanzen daraus zu ziehen.“ So hat man es über Jahrtausende gemacht und so entstand eine große Vielfalt an Sorten, die an unterschiedliche Bedingungen angepasst sind. „Es ist ein unschätzbarer Wert an Erbgut entstanden, der erhalten werden sollte.“

Auch im Garten setzt sich der BUND für biologischen Anbau ein. Alle Hausgärten in Deutschland zusammengenommen entsprechen in etwa der Fläche aller Naturschutzgebiete. Deswegen empfiehlt der BUND: Ökologisch und naturnah gärtnern für die Artenvielfalt. „Ökologisch gärtnern hilft nicht nur Bienen, sondern vielen Insektenarten, Vögeln und vielen weiteren tierischen Gartenbesuchern. Gärten erfüllen so mehrere Zwecke: Sie sind schön anzusehen, eine Oase für unsere Erholung und nützlich für den Erhalt unserer Biodiversität“, teilt der BUND mit. Wer seinen Garten in dieser Richtung gestalten möchte, kann beim Städtischen Förderprogramm „Mehr Natur in Friedrichshafen“ einen Zuschuss beantragen.

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

Impftermin-Ampel: Jetzt mit Push-Nachrichten für Ihr Impfzentrum

Die Impftermin-Ampel von Schwäbische.de zeigt mit einem Ampelsystem Impfzentren der Region an, in denen es gerade freie Termine gibt. 

+++ JETZT NEU: Nutzer mit einem Schwäbische Plus Basic, Premium- oder Komplettabo können sich nun exklusiv und noch schneller per Pushnachricht aufs Handy über freie Termine bei Ihrem Wunsch-Impfzentrum informieren lassen. Hier geht es direkt zum Push-Service, Abonnenten können ihn sofort nutzen.

Nutzer ohne Abo können weiterhin die bestehende Impfampel auf dieser Seite hier nutzen.

Impfung

Chefvisite - Klinikchef fordert harte Strafen für Impfverweigerer

Für Impfverweigerer soll möglichst rasch ein Regel- und Strafwerk erarbeitet werden. Darüber müsse „jetzt entscheiden werden, sonst gerät das Thema in den Bundestagswahlkampf“, warnt der Chef der Essener Uniklinik, Professor Jochen A. Werner, bei „19 – die Chefvisite“. Die Corona-Impfung sei selbstverständlich freiwillig, so der Mediziner.

Es müsse aber auch klar sein, dass ein Nein zum Piks von bis zu zehn Millionen Einwohnern für diese „bedeutet, dass etwas wegfällt“ – als Strafen denkbar seien zum Beispiel die Untersagung des ...

 IBM-Quantencomputer der Serie „Q System One“ auf der CES 2020.

Ulm wird Hauptstandort: zwei Milliarden Euro für Quantencomputer „Made in Germany“

Die Politik öffnet ihr Füllhorn, die Freude in Ulm ist riesig. Wie die Bundesregierung am Dienstag bekanntgab, soll mit insgesamt zwei Milliarden Euro ein weltweit erster konkurrenzfähiger Quantencomputer „made in Germany“ entwickelt werden. Das Projekt ist bundesweit verortet, Hauptstandort soll aber Ulm sein.

Mission Quantencomputer „Made in Germany“ 1,1 Milliarden Euro vergibt das Bundesforschungsministerium, 878 Millionen Euro stammen aus dem Etat des Bundeswirtschaftsministeriums.