In der vergangenen Saison scheiterte der SERC an den Grizzlys Wolfsburg in den Pre-Play-Offs. Am zweiten Spieltag der neuen Sais
In der vergangenen Saison scheiterte der SERC an den Grizzlys Wolfsburg in den Pre-Play-Offs. Am zweiten Spieltag der neuen Saison treffen die Teams erneut aufeinander. Das frühe Wiedersehen kommt den Schwenninger Wild Wings durchaus gelegen. Die eigent (Foto: Dieter Reinhardt)

Wer, wann, gegen wen? Die Fragen sind geklärt. Die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) hat den Spielplan für die Saison 2018/19 veröffentlicht. Die Schwenninger Wild Wings starten mit einem Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers (Freitag, 14. September) und sind mit der Terminierung der 52 Saisonspiele in der DEL insgesamt zufrieden.

„Das ist schon ganz in Ordnung. Der Spielplan ist ausgeglichen. Gerade an Weihnachten haben wir keine weiten Reisen“, fasst Manager Jürgen Rumrich, dessen Team rund um das Derby bei den Adlern Mannheim am zweiten Weihnachtsfeiertag (Mittwoch, 26. Dezember) Heimspiele gegen die Iserlohn Roosters (Sonntag, 23. Dezember) und die Kölner Haie (Freitag, 28. Dezember) hat.

Die Konzentration der Mannschaft, die erst Anfang August mit dem Eistraining beginnt, wird zunächst aber dem Saisonstart gelten. Die Tatsache, dass mit Nürnberg und Wolfsburg (Sonntag, 16. September) ein Halb- und ein Viertelfinalist der vergangenen Play-Off-Runde die ersten Gegner sind, erschrickt Rumrich nicht. „Am ersten Spieltag weiß sowieso noch keiner, wo die Mannschaften stehen“, sagt der SERC-Manager. Zudem dürfte Gegner Nürnberg – mit den Ex-Schwenningern Will Acton und Tim Bender – die Motivation der Wild Wings noch zusätzlich anstacheln. „Die Partie hat Brisanz – gerade wegen Will. Das ist vor allem für die Fans interessant“, meint Rumrich. Schließlich hatte Ex-Kapitän Acton seinen Vertrag auflösen lassen, um zu den Franken zu wechseln.

Rumrich: SERC kann gegen jeden Gegner bestehen

Das Gastspiel in Wolfsburg könne sogar ein Vorteil sein. Schließlich müssten sich die Grizzlys nach dem Wechsel von Erfolgscoach Pavel Gross nach Mannheim mit dem neuen Trainergespann Pekka Tirkkonen/Niklas Gällstedt und zahlreichen neuen Akteuren auch erst finden. „Es ist vielleicht gut, am Anfang gegen Wolfsburg zu spielen“, erklärt der Schwenninger Macher. Letztlich sei die Reihenfolge der Kontrahenten aber nicht so wichtig. „Wir müssen doch sowieso gegen jede Mannschaft spielen“, sagt Rumrich und verweist darauf, dass „wir gegen jeden Gegner bestehen können“. Schon in der vergangenen Saison hatte der SERC zwei Hauptrundenspiele gegen den nachher souveränen Meister EHC Red Bull München (5:2, 4:2) gewonnen. „Wenn wir einen sehr guten und der Gegner einen nicht so guten Tag erwischt, sind für uns auch die Großen wie München schlagbar.“

Auch wenn der Serienmeister aus Bayern (drei Meisterschaften in Folge) einige wichtige Spieler verloren hat, gehört der EHC für Rumrich zu den Anwärtern auf den Titel. Aber auch von Mannheim – „das wird interessant, sie haben ja alles auf den Kopf gestellt“, so der Wild Wings-Manager – sowie den Eisbären Berlin, Nürnberg und den Kölner Haien erwartet Rumrich viel. Gerne möchte er mit den Wild Wings wieder um Platz zehn mitspielen und in die Pre-Play-Offs einziehen. „Das würden wir gerne mitnehmen“, schmunzelt er und weiß: „Es wird nicht leichter werden. Die Liga ist sehr ausgeglichen.“ Hinter den Spitzenmannschaften sei „alles eng und heiß umkämpft.“

Aber, so Rumrich, wenn die Wild Wings „ein Team auf das Eis stellen können, das alles gibt, läuferisch stark ist und Disziplin hat, dann werden wir viel Freude haben“, meint Rumrich. Derzeit befinden sich die Spieler noch im individuellen Sommertraining. „Sie arbeiten im Bereich Schnellkraft. Bald geht es aufs Eis.“

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