Diese Geschichten bringt der Blick in die Kristallkugel für 2022

 Die Redakteure der Schwäbischen Zeitung haben einen Blick in die Kristallkugel geworfen, was uns lustiges und spektakuläres im
Die Redakteure der Schwäbischen Zeitung haben einen Blick in die Kristallkugel geworfen, was uns lustiges und spektakuläres im Jahr 2022 erwarten könnte. (Foto: Sebastian Kahnert/dpa)
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Merklinger Bahnhof wird erweitert: Mit Spannung wird der Eröffnung des Merklinger Bahnhofs entgegengefiebert, schließlich hängt an diesem nicht nur die Mobilität, sondern auch Prestige. Ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit haben sich die Verantwortlichen jetzt kurzfristig um ein weiteres Highlight verständigt, das Bewegung wortwörtlich nimmt: Installiert werden auf der Strecke Fahrraddraisinen. Spart Energie, Kalorien werden verbrannt und trägt zur körperlichen Ertüchtigung bei. „Mit der Installation und der Rückbesinnung auf historische Traditionen, die das besondere Fortbewegungsmittel mit sich bringt, gelingt ein Meilenstein“, so ein Bahnsprecher auf Nachfrage.

Baggersee wird ausgehoben: Endlich, so die einhellige Meinung auf der Laichinger Alb, wir das Thema Baggersee angegangen. Auf einer Freifläche soll Informationen der Schwäbischen Zeitung zufolge der erste große, eigens für den Badespaß angedachte Baggersee ausgehoben werden. Zwar seien die Möglichkeiten, ins kühle Nass auch in der näheren Region gegeben – doch der Blick zu den benachbarten Kommunen am Fuß der Schwäbischen Alb zeige, dass dieses Manko beseitigt werden soll, so die Befürworter. Kritik kommt derweil von Naturschützern. Wie hoch die Erfolgschancen sind, wird sich in der nächsten öffentlichen Sitzung des Gemeinderats zeigen.

Auf den Leim gegangen: Die internationale Fachmesse für Schreinerei und Holzverarbeitung soll diesen Monat steigen – und das mitten in Laichingen. Wie es zu dieser Entscheidung kam, hat jüngst Organisator T. Isch verraten: Man habe sich bei der Suche nach einer passenden Austragungsstätte verlesen. Wie der 53-Jährige mitteilt, habe Laichingens Beiname als Leinenweberstadt Eindruck hinterlassen, dumm nur: Statt Leinen haben die Organisatoren Leimen gelesen – und daher der Stadt Vorzug vor der Gemeinde Holzmaden (ebenfalls Schwäbische Alb) gegeben. Gezeigt werden sollen als Schwerpunkt die neuesten Arbeitstechniken rund ums Aneinanderkleben von Holzstücken.

Die Woche der Märkte steht an: Wie die Stadtverwaltung mitteilt, sei das Interesse der Bürgerschaft nach wie vor groß, die im vergangenen Jahr abgesagten Märkte nicht nur zu wiederholen, sondern diese sogar nachzuholen. Direkt nach den Sommerferien werde man aller Voraussicht nach eine komplette Woche mit diversen Märkten füllen. Von Oster- über Herbst- bis hin zum Andreasmarkt. „Das sind wir der Bevölkerung schuldig“, machten Vertreter der Stadtverwaltung klar.

Der Verkauf der Vereinsnamenslizenzen der örtlichen Fußballer macht´s möglich: Der Hersteller und Publisher von Computer- und Videospielen, EA Sports, hat sich die Namensrechte der örtlichen Kreisligafußballer für seinen im kommenden Jahr erscheinenden Titel „FIFA – Kreisliga-Kicker“ gesichert und so der Region einen Geldsegen beschert. Wie nun aus Funktionärskreisen bekannt wurde, machen die Vereine offenbar gemeinsame Sache. Da das Donaustadion als Fußballstätte viel zu weit weg sei, werde fleißig an der Idee „Alb-Arena“ gearbeitet. Die Umsetzung durch die Finanzspritze werde langsam konkret.

Alb-Arena lockt Stars an: Kaum stehen die Pläne für die Alb-Arena, schon haben sich die ersten Stars schlaugemacht, wann Auftritte möglich sind. Kein Wunder, waren die vergangenen beiden Jahr doch etwas ausgedünnt. Interesse geäußert haben vor allem Ballermann-Stars. Der Grund: Auf der Alb scheint die Sonne im Sommer besonders hell und bei blauem Himmel und der richtigen Stimmung mache das Leben gleich doppelt Spaß.

In Feldstetten werden weiterhin ganz besondere Brötchen gebacken: Die Albbäckerei in Laichingens Teilort hat neben Spritz(en)gebäck wie im Vorjahr auch dieses Jahr einen besonderen Blick auf die Pandemie. Da die Krise endlich überwunden wurde, gibt es essbares Konfetti. Die Bäckermeister verraten zwar nicht, wie die Kreation genau ihre Farbe und Form bekommt, versichern aber: „Es schmeckt und besteht ausschließlich aus regionalen Zutaten.“

Schnelleres Internet im Verbreitungsgebiet: In den Weilern des Verbreitungsgebiets gibt es jetzt schnelles Internet. Diese Nachricht geht um die Welt oder – nunja – zumindest durch den Alb-Donau-Kreis. Dass sich in der Folge nun verstärkt YouTuber niederlassen, bleibt im wahrsten Sinne nicht ungesehen. Reportagen, Tutorials, Tipps: Es gibt keinen Bereich, der nicht künftig direkt auf dem Land produziert wird und digitale Abnehmer findet. Ob Einblick in die Welt des Kuhmelkens oder politische Kommentare über Ortschaftsratssitzungen: Ungewohnt und doch mittlerweile nicht mehr wegzudenken.

Kreative Wege, um Fachkräftemangel zu stoppen: Im Wettrennen um Fachkräfte hat sich die Stadt Laichingen etwas besonders einfallen lassen. Nach kurzem Zögern des Gemeinderats und etwas Überzeugungsarbeit von Bürgermeister Klaus Kaufmann steht nun fest: Jeder, der neu bei der Stadtverwaltung beginnt, bekommt eine „Regio-Flatrate“. Dahinter verbirgt sich das Konzept, die zahlreichen Produkten der Region – von Apfelsaft bis Fleisch – in einer gewissen Menge günstiger erwerben zu können und gleichzeitig als Werbender die Botschaft über „spitzenmäßige regionale Produkte“ im Freundes- und Bekanntenkreis zu verbreiten.

Spektakulärer Fund in Blaubeuren: Der Fund der äußerst gut erhaltenen Saurierknochen entlang der A8 sorgt nicht nur für Aufsehen. Wie die Experten des Urmu nun mitteilen, dürfte es unumgänglich sein, dass die Autobahn auf einer Teilstrecke von mehreren Kilometern abgetragen und damit die Streckenführung abgeändert werden muss. Die Knochen hätten Seltenheitswert, heißt es vom Forschungsteam vor Ort. Die bei den Bauarbeiten gefundenen Knochen bieten Grund zur Annahme, dass rund um den Fundort weitere „Schätze aus der Vorzeit“ liegen. Die Hoffnung, Stoßzähne zu finden, sei nach wie vor nicht begraben.

Besonderer Urlaubstrend: Das sogenannte Glamping, sprich Campen mit Luxuselementen, ist auch in der Region weiter auf dem Vormarsch. Wie die Campingplätze der Region unabhängig voneinander berichten, werde aktuell an einem „Sparessort unter freiem Himmel“ gearbeitet. Die Wellnesskomponente werde von den Nutzern des Campingplatzes gefordert und dem Anspruch, weiter mit der Zeit zu gehen, wolle man nachkommen, heißt es auf SZ-Anfrage.

Verhandlungen um Albi-Areal fruchten: Nach langem Hin und Her gab es nun zwischen der Gemeinde Berghülen und dem Unternehmen Edeka eine Einigung bezüglich des Verkaufspreises. Auch seitens des Landes Baden-Württembergs erhält die Gemeinde nun Unterstützung durch die Landesförderung. Ein Investor, der im Bereich Freizeit-Aktivitäten tätig ist, erfuhr davon und schlug der Gemeinde vor, auf dem Areal ein kleines Freibad zu bauen. Das erfreute den wiedergewählten Bürgermeister Bernd Mangold und vor allem auch die Kinder. Nun können auch in Berghülen Schwimmkurse stattfinden und die Gemeinde ist dadurch eine Attraktion reicher und auch für Familien noch ein bisschen interessanter geworden.

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