BGH-Präsident kritisiert „Deal“

Lesedauer: 1 Min
Deutsche Presse-Agentur

Klaus Tolksdorf, Präsident des Bundesgerichtshofs, hat die weit verbreitete Praxis der Absprachen im Strafprozess harsch kritisiert. Nach vielen dieser „Deals“ würden Strafen verhängt, die man schwerlich als schuldangemessen bezeichnen könne. Das sagte Tolksdorf beim Jahrespresse-Empfang des Gerichts in Karlsruhe. Tolksdorf zeigte sich wenig zuversichtlich, dass die geplante gesetzliche Regelung solcher Absprachen Abhilfe schaffen werde.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen