Betrugsmasche: Datenschutzauskunft verschickt Schreiben

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 Die Polizei warnt vor dubiosen Briefen der „Datenschutzauskunft-Zentrale“ und rät, diese zu ignorieren.
Die Polizei warnt vor dubiosen Briefen der „Datenschutzauskunft-Zentrale“ und rät, diese zu ignorieren. (Foto: Stephan Jansen)
Lindauer Zeitung

Seit Anfang Oktober versenden Unbekannte offensichtlich bundesweit Faxe an Firmen, Vereine und Unternehmen und geben sich als „Datenschutzauskunft-Zentrale“ mit Sitz in Oranienburg aus, wie die Polizei mitteilt. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei existiert diese Behörde überhaupt nicht. Ein Exemplar dieser Datenschutzwerbung erreichte nun die Kripo Lindau, nachdem dies zuvor in einer Arztpraxis eingegangen ist.

Die Schriftstücke erwecken laut Polizeibericht den Anschein eines offiziellen Schreibens der genannten Behörde und offerieren einen gebührenfreien „Basisdatenschutz“. Tatsächlich soll es sich hierbei jedoch um ein kostenpflichtiges, dreijähriges Abonnement mit einem Jahresbeitrag von etwa 500 Euro handeln.

Die Polizei warnt vor diesen Schreiben und empfiehlt, nicht auf diese einzugehen. Stutzig sollte man spätestens dann werden, wenn das Antwortfax an eine Rufnummer im Ausland geschickt werden soll. Falls Betroffene bereits einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen haben, sollten sie diesen umgehend widerrufen, rät die Polizei.

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