Besserer Internetzugang in den Teilorten

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Mit den Gasleitungen sollen Breitbandkabel für schnelleres Internet in den Schemmerhofen Teilorten verlegt werden. Dafür plant d
Mit den Gasleitungen sollen Breitbandkabel für schnelleres Internet in den Schemmerhofen Teilorten verlegt werden. Dafür plant die Gemeinde 775 000 Euro ein. (Foto: Guido Kirchner/dpa)
Michael Mader

Der Breitbandausbau in den Schemmerhofer Teilorten Alberweiler, Altheim, Aßmannshardt und Schemmerberg soll weiter vorangetrieben werden. Dafür bewilligte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung weitere Gelder, die im kommenden Jahr bereitstehen.

Im Zuge der Gasverlegung sollen Glasfaserkabel verlegt werden. Heißt also, dass jeder Haushalt, der künftig einen Gasanschluss hat, auch den Zugang zum schnelleren Internet bekommen soll. Auch der geplante Backbone-Anschluss, der durch den Landkreis Biberach in den kommenden Jahren erstellt werden soll, wird dann mitgenutzt. Insgesamt muss die Gemeinde Schemmerhofen im nächsten Jahr 775 000 Euro für dieses Projekt aufwenden. Dabei fließen 185 000 Euro nach Altheim, 330 000 Euro nach Aßmannshardt und 100 000 Euro nach Alberweiler. Für Schemmerberg soll der Ausbau erst 2020 erfolgen. „Damit können wir gewährleisten, dass wir das Netz, das sowieso schon überdurchschnittlich gut funktioniert, noch weiter verbessern“, freut sich Bürgermeister Mario Glaser über den Beschluss des Gemeinderats.

Damit auch die Haushalte, die keinen Gasanschluss und somit auch keinen Glasfaserkabelanschluss erhalten, mit einer besseren Bandbreite versorgt werden, sollten die Kabelverzweiger (KVZ) überbaut werden. Dies würde pro KVZ zwischen 20 000 und 25 000 Euro kosten. Dies wären in Altheim zwei (zwei weitere werden von der Telekom ausgebaut) und in Aßmannshardt vier. Die Kästen in Alberweiler sind bereits von der Gemeinde überbaut worden, in Schemmerberg werden sie von der Telekom ausgebaut und sind so für die Gemeinde gesperrt.

Ob die Bürger sich bei den Kosten der Hausanschlüssen auch beteiligen müssen, ist noch offen. Die Verwaltung will dazu dem Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen einen Vorschlag machen.

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