„Berliner Morgenpost“ zu Opel

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Deutsche Presse-Agentur

Die Politik muss sich fragen, ob sie es verantworten will, dass ein Traditionsunternehmen, das über Jahre gutes Geld verdient hat, an einer Krise scheitert.

Doch man muss auch andersherum fragen: Soll der Staat das Risiko eingehen, Milliarden in ein Unternehmen zu stecken, von dem keiner weiß, ob es trotz Staatshilfe die kommenden Jahre übersteht? Und wo fängt man mit der Hilfe an und wo hört man auf? Die Zahl der Bittsteller wird sich in den kommenden Monaten drastisch erhöhen. Wenn die Opel-Manager Bund und Länder davon überzeugen wollen, dass Unterstützung für sie Sinn macht, müssen sie schnell ein Konzept vorlegen, das beweist, dass die Steuermilliarden kein Strohfeuer entfachen, sondern eine Investition sind in künftige Arbeitsplätze - gerade in der Krise hat die Bundesregierung nichts zu verschenken.

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