Die Kinder in Berg werden auch weiterhin in Berg zur Schule gehen können.
Die Kinder in Berg werden auch weiterhin in Berg zur Schule gehen können. (Foto: Lydia Schäfer)

Eltern-Beifall von den Zuhörer-Rängen: Bürgermeister Andreas Köster hat in der Sitzung des Kultur- und Sozialausschusses des Rates am Mittwoch bekannt gegeben, dass im kommenden Schuljahr und „voraussichtlich auch im Schuljahr 2019/20“ keine Grundschüler nach Ailingen fahren müssen. Das war wegen geringer Raumkapazitäten im Bildungshaus Berg befürchtet worden.

In einer Informationsveranstaltung der Kindertagesstätte hatte die Verwaltung seinerzeit die Möglichkeit eingeräumt, dass Kinder des dritten und vierten Jahrgangs nach Ailingen wechseln müssten, weil die Räume im neuen Bildungszentrum nicht ausreichen würden.

Laut aktueller Anmeldezahlen der Grundschüler – hier kann die Stadt bisher nur eine Prognose vorlegen – werden im kommenden Schuljahr im ersten Jahrgang 15 Kinder und im zweiten Jahrgang 20 Kinder zur Schule gehen. Damit ist die Klasse voll, weitere Aufnahmen sind bei zuziehenden Kindern allerdings noch möglich. Im dritten Jahrgang werden 14 und im vierten elf Kinder eine gemeinsame Klasse mit ebenfalls 25 Kindern bilden. Auch diese Klasse wäre damit voll besetzt.

Eine räumliche Verlegung der Kinder ist auch im darauffolgenden Schuljahr „voraussichtlich nicht erforderlich“, endgültig aber könne die Verwaltung das erst nach Ablauf der Anmeldephase für das Schuljahr 2019/2020 beantworten.

Das Bildungshaus, das zur Zeit nicht weitergebaut wird, weil die Fensterbaufirma Insolvenz anmelden musste, soll im Sommer 2019 fertig werden. Die Stadt hat die Fensterarbeiten erneut vergeben, darüber hatte am Dienstag der Technische Ausschuss beschlossen. Mögliche Mehrkosten sollen in die Insolvenzmasse eingehen, auch wenn Bürgermeister Stefan Köhler sich nicht viel Erfolg ausrechnet, die Verluste ausgeglichen zu bekommen. Diese sind einerseits wegen höherer Angebotskosten entstanden, aber auch wegen der zeitlichen Veränderungen auf der Baustelle. Die Fertigstellung des Hauses ist um ein Jahr verschoben worden.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen