Beratung zu Geldanlage: Nachvollziehbares Protokoll

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Deutsche Presse-Agentur

Ein „Finanz-TÜV“ soll Anleger möglicherweise bald vor schlechter Beratung schützen. Unabhängig davon sollte in einer professionellen Beratung zur Altersvorsorge immer ein schriftliches Gesprächsprotokoll erstellt werden.

Das rät die Initiative Altersvorsorge macht Schule, die unter anderem von der Bundesregierung und der Deutschen Rentenversicherung getragen wird. Ein solches Protokoll sollte die Inhalte des Gesprächs klar und verständlich dokumentieren - der Kunde oder eine dritte Person sollte die Beratung ohne Erklärungen nachvollziehen können.

Eine wörtliche Mitschrift müsse das Papier allerdings nicht sein - die wesentlichen Inhalte reichten aus. Enthalten sein sollten aber der Anlass der Beratung, die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden, die Empfehlung des Beraters und seine Begründung dafür, zählt die Initiative auf. So könne das Protokoll im Fall eines späteren Schadens helfen, eine fehlerhafte Beratung nachzuweisen.

Infos zur Altersvorsorge: www.altersvorsorge-macht-schule.de

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