Benjamin Strasser und Jürgen Keck informieren sich über die Stiftung Liebenau

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Politik und Praxis im Gespräch (von links): Jörg Munk, Geschäftsführer Liebenau Teilhabe, Berthod Broll und Prälat Michael H. F.
Politik und Praxis im Gespräch (von links): Jörg Munk, Geschäftsführer Liebenau Teilhabe, Berthod Broll und Prälat Michael H. F. Brock, beide Vorstand Stiftung Liebenau, Benjamin Strasser (MdB), Jürgen Keck (MdL), Markus Nachbaur, Vorstand Stiftung (Foto: Stiftung Liebenau)
Schwäbische Zeitung

MECKENBEUREN-LIEBENAU - Zu Gast bei einem Politik-Praxis-Austausch in Liebenau waren der Bundestagsabgeordnete Benjamin Strasser und der Landtagsabgeordnete Jürgen Keck. Die beiden FDP-Politiker informierten sich laut einer Pressemitteilung über die Arbeit der Stiftung Liebenau und die aktuellen Herausforderungen, vor denen die Stiftung als Sozialunternehmen steht.

Ein Schwerpunktthema war laut der Mitteilung das neue Bundesteilhabegesetz und seine Umsetzung. Es verändert die Hilfen für Menschen mit Behinderungen von Grund auf, und auch die einzelnen Leistungsangebote müssen neu strukturiert werden. Ambulante Leistungen werden ausgebaut, Angebote dezentralisiert und die Hilfen stärker an individuellen Bedarfen ausgerichtet.

Die Stiftung Liebenau setze sich bereits seit einigen Jahren dafür ein, dass Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen innerhalb der neuen Strukturen angemessen berücksichtigt werden, heißt es weiter. Erörtert wurden auch die Auswirkungen der Landesheimbauverordnung, die Träger von Wohn- und Pflegeheimen in Baden-Württemberg derzeit vor besondere Herausforderungen stellt.

Auf der Tagesordnung standen außerdem weitere Themen der Pflege. So tauschten sich die Gäste mit den Stiftungsverantwortlichen über den drohenden Fachkräftemangel und – damit verbunden – über das Image der Pflege in der Öffentlichkeit aus.

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