Bei Reise-Schnäppchen auf Sicherungsschein achten

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Deutsche Presse-Agentur

Angesichts der Wirtschaftskrise sollten Pauschalurlauber verstärkt darauf achten, dass Veranstalter ihnen einen Sicherungsschein für gebuchte Reisen ausstellen.

Damit sei sichergestellt, dass Urlauber ihr Geld für Buchungen zurückerhalten, falls der Anbieter Insolvenz anmeldet, sagte Georg Abel vom Verein Verbraucher Initiative auf der Reisemesse ITB (11. bis 15. März) in Berlin. Auch sei der Schein ein Beleg dafür, dass eine Rückbeförderung aus dem Urlaubsort versichert ist, falls der Veranstalter während einer Reise zahlungsunfähig wird.

Der Sicherungsschein ist ein Nachweis dafür, dass ein Veranstalter die Zahlungen seiner Kunden vorschriftsmäßig gegen das Risiko einer Insolvenz versichert hat. Gerade bei Schnäppchen-Anbietern oder kleineren Veranstaltern sei das wichtig, sagte Abel. Anfang März hatte der Anbieter IPM Insolvenz angemeldet, dessen Reisen unter anderem von Tchibo angeboten wurden. Tausende Kunden sind nach Medienberichten davon betroffen. Für Reisen, die wegen der Zahlungsunfähigkeit von IPM ausfallen, will Tchibo Kunden nach eigenen Angaben alternative Angebote mit dem Partner Berge & Meer anbieten.

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