Bei Raucherlunge auch nach der Reha viel gehen

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Deutsche Presse-Agentur

Patienten mit einer Raucherlunge können ihre Leistungsfähigkeit aufrechterhalten, wenn sie nach einer Reha zu Hause regelmäßiges Gehtraining machen, erläutern die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP) in Werne.

Für den richtigen Umfang sollte die Wegstrecke herangezogen werden, die der Lungenkranke am Ende seines Reha-Aufenthalts innerhalb von sechs Minuten zurücklegen konnte. Am besten sei es, wenn der Patient daheim dreimal täglich 125 Prozent dieser sogenannten Sechs-Minuten-Gehstrecke zügig absolviert. Das bedeutet bei einer 400-Meter-Strecke in der Reha, dass zu Hause dreimal 500 Meter gegangen werden müssen. Den Experten zufolge ist es auch möglich, den Weg zu Hause in einem Stück zu trainieren - also zum Beispiel 1500 Meter auf einmal zurückzulegen.

Unter Berufung auf eine aktuelle Studie in der internationalen Fachzeitschrift „Respiration“ geht die DGP davon aus, dass Betroffene durch dieses Training im Lauf der Zeit ihre körperliche Leistungsfähigkeit deutlich steigern können. Nicht nur die Lungenfunktionswerte und ihre Lebensqualität werde sich bessern. Sie würden künftig auch weniger unter Beschwerden wie Atemnot oder Müdigkeit leiden.

Lungenärzte im Netz: www.lungenaerzte-im-netz.de

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