Bei PC-Spielen auf deutsche Altersfreigabe achten

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Deutsche Presse-Agentur

Beim Kauf von Computerspielen sollten Eltern auf eine deutsche Altersfreigabe achten. Das rät die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) in Berlin.

Die Freigabe signalisiert, dass die Spiele eine Prüfung der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) in Deutschland durchlaufen haben. Daneben gibt es die „PEGI“-Klassifizierung des Projektes Pan European Game Information. Die Verwendung ist für die Spielehersteller in Deutschland allerdings freiwillig.

Die USK-Kennzeichnung „Keine Altersbeschränkung“ weist auf Titel hin, die für alle Kinder geeignet sind. Daneben gibt es Altersfreigaben ab 6, 12 und 16 Jahren. Spiele „Ohne Jugendfreigabe“ sind der USK zufolge erst für Erwachsene geeignet. Titel, die aufgrund ihrer Gewaltdarstellungen als jugendgefährdend eingestuft werden, bekommen den Hinweis „Keine Kennzeichnung“.

Im Jahr 2008 erhielten laut BAJ 48,6 Prozent der Spiele das Kennzeichen „Keine Altersbeschränkung“, 5,2 Prozent „Keine Jugendfreigabe“ und 1,4 Prozent „Keine Kennzeichnung“. Eltern sollten ihre Kinder nur für ihre Altersgruppe geeignete Titel spielen lassen. Dabei sei es wichtig, darauf zu achten, dass jüngere Kinder nicht die Spiele der älteren Geschwister mitmachen.

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