„Bei Jesus zu Hause sein“ ist das Motto der Erstkommunion auf dem Schönenberg

Lesedauer: 4 Min
Josef Schneider

Der Weiße Sonntag, der Sonntag nach Ostern, ist in den meisten katholischen Kirchengemeinden der Tag der Erstkommunion. So auch auf dem Schönenberg. „Bei Jesus zu Hause sein“, war hier das Motto. 20 Mädchen und Jungen traten in der festlich geschmückten Schönenbergkirche zum ersten Mal an den Tisch des Herrn und empfingen die Hostie.

Festlich herausgeputzt, zogen die Erstkommunionkinder bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein mit ihren brennenden Kommunionkerzen in das Gotteshaus ein. Die acht Mädchen erschienen ganz in Weiß, die zwölf Buben trugen weißes Hemd. Krawatte oder Fliege sowie Anzug. „Unser Leben sei ein Fest, Jesu Geist in unserer Mitte“, sang und spielte die Bergband, die die Erstkommunion musikalisch gestaltete, zur Begrüßung. Bei Jesus könne man sich angenommen, geborgen und sicher fühlen, drückten die Erstkommunikanten in ihren Textbeiträgen aus.

Schönenbergpfarrer Pater Tadeusz Trojan ging in seiner Predigt auf das Motto der Erstkommunion und auf Jesu Leben und seine öffentlichen Auftritte ein und sagte: „Das Handwerk von Jesus ist Gott. Jesus wohnt bei seinen Freunden. Er bleibt bei uns in der Gestalt von Brot und Wein. Gott wohnt überall dort, wo man ihn einlässt. Wir selbst sind die Wohnstätte Gottes.“ Trojan appellierte, aus Liebe zu handeln, nicht aus Egoismus. „Gott liebt alle Menschen“, sagte der Geistliche. Seine Botschaft sei die von Frieden, Gerechtigkeit und Liebe.

Im Gottesdienst bekannten die Kinder ihren Glauben und erneuerten ihr Taufversprechen. Acht Kommunionkinder brachten danach Kerze, Hostienschale, Wein und Wasser zum Altar. Gemeinsam mit Pfarrer Trojan (an der Gitarre) sangen die Erstkommunikanten ihr Kommunionlied, in dem es heißt: „Stehen wir um den Altar und werden still und leise. Jesus ist nun wirklich da.“

Die zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Andrea Köder, dankte am Schluss der Eucharistiefeier den Eltern für die gute Zusammenarbeit und ihre tolle Unterstützung bei der Vorbereitung der Erstkommunion und lobte die Kommunionkinder für ihr Engagement: „Ihr habt eure Sache wirklich super gemacht.“ Die Mädchen und Jungen hatten bereits am Karfreitag den Kinderkreuzweg gestaltet und an Gründonnerstag und in der Osternacht an den Gottesdiensten mitgewirkt. Andrea Köder hatte die Kommunionvorbereitung organisiert und mit den Gruppenmüttern durchgeführt. Die offizielle Feier am Weißen Sonntag ging mit einer Dankandacht am späten Nachmittag zu Ende.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen