Bayern mit Klose gegen Dortmund

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Deutsche Presse-Agentur

Nach der „Lektion von Hamburg“ fordert Trainer Jürgen Klinsmann einen Bayern-Heimsieg gegen Borussia Dortmund. „Wir haben uns viel vorgenommen. Wir wissen, dass wir nachzulegen haben“, sagte der Trainer des deutschen Fußball-Meisters.

Mit Nationalstürmer Miroslav Klose, der am Freitag trotz Innenbandblessur im linken Knie einen Härtetest im Training bestand, aber erneut ohne Lukas Podolski sollen die Titelkonkurrenten am Sonntag einen entschlossenen FC Bayern München erleben. „Wir sind verpflichtet, dass wir gewinnen - egal wie“, erklärte Kapitän Mark van Bommel kämpferisch.

Der Kapitän, der beim 1:1 im Hinspiel vom Platz geflogen war, mochte auch am Freitag das Rätselraten über seine Zukunft nicht beenden. Er habe sich für die Entscheidung, ob er seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag beim Rekordmeister verlängert, „keinen Zeitpunkt gesetzt“, berichtete der niederländische Nationalspieler. Der 31-Jährige gab zu, dass es ihn „schon enttäuscht“ habe, dass ihn der Verein nur um ein weiteres Jahr binden will. Bei einem Zweijahres-Kontrakt gäbe es die Debatte um ihn nicht. „Es war nicht so, dass ich sage, puh, das Angebot ist überragend.“

Van Bommel ist am Saisonende ablösefrei. Aus der Bundesliga und seiner Heimat Niederlande liegen ihm nach eigenen Angaben Angebote vor. „Man trifft so eine Entscheidung nicht von heute auf morgen. Man muss die Optionen nehmen und die richtige Entscheidung treffen“, erläuterte der Holländer. Es war aber wieder herauszuhören, dass van Bommel am liebsten in München bleiben würde. Die praktisch perfekte Verpflichtung des ukrainischen Nationalspielers Anatoli Timoschtschuk von Zenit St. Petersburg sei kein Hinderungsgrund. „Es hängt nicht davon ab, dass ein neuer Spieler kommt. Das ist kein Thema für meine Entscheidung“, versicherte van Bommel.

Eher schon der auch aus seiner Sicht ungewisse Stellenwert bei Jürgen Klinsmann. Der Trainer versicherte, dass van Bommel „höchste Wertschätzung“ genieße. „Wir würden uns freuen, wenn Marks Entscheidung für uns ausfällt.“ Man mache da aber „keinen Druck“.

Neue Spekulationen um die Zukunft von Franck Ribéry kommen aus Frankreich. Nach Informationen der Sportzeitung „L'Equipe“ hegt der französische Nationalspieler Abwanderungsgelüste. Die Agenten des Spielers arbeiteten bereits an einem Wechsel, versicherte das Blatt in einer Titelstory („Ribéry, mit dem Kopf woanders?“). Ribérys engster Berater sei kein anderer als Alain Migliaccio, der gute Kontakte zu Zinédine Zidane und zu Real Madrid habe, heißt es. Auf Anfrage der Sportzeitung gab es von Ribéry eine Aussage, die alles offen ließ: „Ich konzentriere mich auf das Spielfeld, meine Berater kümmern sich um alles andere“, sagte der 25-Jährige. In München fühle er sich aber sehr wohl, werde geliebt.

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