Bayer-Geschäftsführer Holzhäuser für „Blaue Karte“

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Für die Abschaffung der automatischen Sperre für ein weiteres Pflichtspiel bei einer Gelb-Roten-Karte hat sich Bayer 04 Leverkusen Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser ausgesprochen.

„Die gültige Regel stellt für mich eine Wettbewerbsverzerrung dar, denn von einer Sperre des Spielers profitiert der nächste Gegner seiner Mannschaft“, erklärte der Chef des Fußball-Bundesligisten der „Sport Bild online“.

Vielmehr sollte nach der zweiten Gelben Karte binnen einer Begegnung der Spieler nur für den Rest der Partie des Feldes verwiesen werden. „Ich bin ein großer Freund der Matchstrafe. Ein Spieler, der schon die Gelbe Karte gesehen hat, sollte beim zweiten Mal vom Platz gestellt werden, zum Beispiel mit einer Blauen Karte.“

Im Bundesliga-Spitzenspiel am vergangenen Freitag bei 1899 Hoffenheim (4:1 für Leverkusen) musste Bayer auf Arturo Vidal verzichten. Der Chilene hatte zuvor im Spiele gegen den VfB Stuttgart Gelb-Rot gesehen und war gesperrt worden.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen