Bahn plant Kulanzregelungen wegen Warnstreik

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Deutsche Presse-Agentur

Im Fall von Zugverspätungen und Ausfällen wegen des für Donnerstag (29. Donnerstag) angekündigten Warnstreiks soll es Kulanzregelungen geben. Betroffene Fahrgäste können beispielsweise mit ihrer Fahrkarte jeweils mit dem nächsten Zug weiterfahren.

Das gilt auch, wenn es ein IC oder ICE ist und sie ursprünglich ein Ticket gekauft hatten, das in diesen Zügen keine Gültigkeit hat. Darauf weist die Deutsche Bahn in Berlin hin.

Bei Fahrkarten, bei denen sich die Kunden auf einen bestimmten Zug festgelegt haben, ist die Bindung aufgehoben. Entsprechend dürfen auch Inhaber von einem Sparpreis-, Dauer-Spezial- oder einem Länder-Ticket ihre Bahnreise mit der nächstmöglichen Verbindung fortsetzen. Dabei ist es nach Angaben der Bahn auch erlaubt, gegebenenfalls einen früheren Zug zu nutzen. Fahrgäste, die auf ihre Reise verzichten mussten, weil Züge ausgefallen oder verspätet gefahren sind, können sich Tickets und Reservierungen erstatten lassen.

Das ist kostenlos bis zum 15. Februar möglich. Erstattet werden zum Beispiel auch das Schönes-Wochenende-Ticket oder das Dauer-Spezial, die üblicherweise nicht zurückgegeben werden können. Zeitkarten der Deutschen Bahn werden anteilig erstattet, wenn der Zugverkehr in deren Geltungsbereich am Reisetag gestört war. Nicht möglich sind der Deutschen Bahn zufolge Erstattungen im Voraus.

Informationen über die möglichen Folgen des Warnstreiks auf den Bahnverkehr bietet die Deutsche Bahn telefonisch unter 08000/99 66 33 an. Die Hotline ist kostenlos. Im Internet sollen Hinweise zu möglichen Behinderungen und zu eventuellem Ersatzverkehr unter www.bahn.de/aktuell abrufbar sein.

Kostenlose Hotline: 08000/99 66 33

Anrufe aus dem Ausland: + 49 1805/33 44 44 (Gebühren je nach Herkunftsland und Provider)

Weitere Informationen: www.bahn.de/aktuell

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