Babbel zu Trainerlizenz: „Kein Problem“ mit Sammer

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Deutsche Presse-Agentur

Markus Babbel hat beim Reizthema Trainerlizenz atmosphärische Störungen mit Matthias Sammer, dem Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), bestritten.

„Es gibt überhaupt kein Problem mit Matthias. Ich schätze ihn sehr“, versicherte der Teamchef des Bundesligisten VfB Stuttgart im Interview mit dem „Reutlinger General-Anzeiger“. Er sei niemals so vermessen zu sagen, er brauche „den viel diskutierten Trainerlehrgang nicht“.

Der DFB hat mehrfach erklärt, für Babbel und weitere ehemalige Profis in vergleichbarer Situation gebe es bei der Trainerlizenz keine Ausnahme mehr. Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus hatte als letzter prominenter Fußballer von dieser Sonderregelung profitiert. Jürgen Klinsmann und Sammer gehörten ebenfalls zu diesem Kreis. Babbel, seit dem 23. November Teamchef der Schwaben, sagte, vielleicht fange er nach dieser Saison „tatsächlich den Fußball- Lehrer an“. Um die Lizenz zu erlangen, ist ein elfmonatiger Kurs in Köln erforderlich.

Unabhängig von seiner Trainerperspektive beim VfB erklärte der 51- fache Nationalspieler und Europameister von 1996, sein Traum sei es, dass „die Leute irgendwann mal sagen, der Babbel und sein Assistent Widmayer waren in Stuttgart gar nicht so blind. Und irgendwann in ferner Zukunft möchte ich vielleicht mal Trainer beim FC Liverpool werden. Ein echter Wahnsinns-Verein“. Bei den Briten spielte der ehemalige Weltklasse-Verteidiger Babbel mehrere Jahre.

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