Autofahren im Karneval: Viel Verkehr und Kontrollen

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Deutsche Presse-Agentur

An den Karnevalstagen müssen Autofahrer vermehrt mit Verkehrskontrollen rechnen, besonders wenn sie in eine Karnevalshochburg unterwegs sind. „Außerdem wird es auf den Straßen ein erhebliches Mehraufkommen geben.“

Dies sagte Heinz Hardt, Präsident der Landesverkehrswacht Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Aufgrund des dichten Verkehrs gebe es eine höhere Unfallgefahr. Daher sei es besser, grundsätzlich mit Null Promille unterwegs zu sein. Denn auch bei nur wenig Alkohol im Blut trägt der Autofahrer bei einem Unfall eine Mitschuld - selbst wenn er nicht dafür verantwortlich ist.

Gerade in Richtung der Karnevalshochburgen müssen die Feiernden außerdem mit längeren Anfahrtszeiten rechnen. An Tagen mit Karnevals- oder Faschingsumzug kann es laut Hardt zwischen 8.30 und 11.00 Uhr sowie 16.00 und etwa 18.30 Uhr eng werden. Diese Zeiten sollten Autofahrer meiden und sich lieber etwas früher auf den Weg machen. Der Experte rät auch, mit dem Auto nicht direkt in die Stadt zu fahren, denn dort gehe der Stau nur weiter. Zum einen sind Teile der Innenstädte aufgrund der Umzüge oft gesperrt. Zum anderen gebe es gerade in Düsseldorf und Köln in der Stadt Baustellen. „Dort müssen Autofahrer mit erhöhten Wartezeiten rechnen“, so Hardt.

Einige Städte haben sich auf den Andrang vorbereitet und bieten außerhalb der Innenstadt Park-and-Ride-Parkplätze mit Shuttlebussen an. „In Düsseldorf ist das zum Beispiel auf den Messeparkplätzen der Fall“, sagt Hardt. Ähnliche Beispiele gebe es aber auch in anderen Städten.

Wer nicht mit Familie und Kindern, sondern mit Freunden unterwegs ist, sollte das Auto besser ganz zu Hause lassen. „Denn die Versuchung ist groß, das ein oder andere Glas zu trinken“, warnt Hardt. In vielen Karnevals- und Faschings-Regionen habe sich der Öffentliche Nahverkehr auf die tollen Tage eingestellt.

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