Ausländische Pfleger: Meldebestimmungen beachten

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Deutsche Presse-Agentur

Stellen Familien Pfleger aus Osteuropa ein, sollten sie auf die Meldebestimmungen und die Sozialversicherung achten. Für Pfleger aus Osteuropa, die von einer Firma im Heimatland vorübergehend nach Deutschland entstand werden, bestehe eine Meldepflicht.

Dies erklärt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Mainz. Nach Vorlage eines gültigen Reisepasses oder Personalausweises sowie eines Nachweises über die Beschäftigung soll die Bescheinigung schnell erteilt werden. Die Arbeitgeber in Deutschland sollten auf die Meldung dringen und sich die Bescheinigung der Meldebehörde vorlegen lassen.

Da das Arbeitsverhältnis zwischen dem Entsendeunternehmen im Heimatland und dem entsandten Arbeitnehmer fortbesteht, bleibe er Mitglied der dortigen Sozialversicherung. Die zuständige Behörde im Heimatland stellt darüber die Bescheinigung E 101 aus. Bevor die Pflegekraft ihre Arbeit aufnimmt, sollten sich Pflegebedürftige oder ihre Angehörigen vergewissern, dass die Bescheinigung tatsächlich vorliegt. Darüber hinaus empfehle es sich, bei der Bundesagentur für Arbeit einen Nachweis darüber anzufordern, dass die Tätigkeit der Pflegekraft tatsächlich arbeitsgenehmigungsfrei ist, rät die Verbraucherzentrale.

Informationen: Die Broschüre „Hilfe rund um die Uhr - (l)egal durch wen?“ kann auf der Internetseite der Verbraucherzentrale kostenlos heruntergeladen werden. Sie kann außerdem gegen Einsendung von Briefmarken im Wert von 1,45 Euro bestellt werden bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Ludwigsstrasse 6, 55116 Mainz.

Broschüre: www.verbraucherzentrale-rlp.de

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