Ausgewählte Fachbegriffe zur Mobilfunk-Messe

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Deutsche Presse-Agentur

Die Nachrichten von der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress (16. bis 19. Februar) in Barcelona sind voller Fachbegriffe. Einige davon werden nachfolgend erklärt:

Android - ein Betriebssystem für Mobiltelefone, das vor allem für die mobile Internet-Nutzung gedacht ist. Es wurde von einer Allianz um den Internet-Konzern Google entwickelt und ist offen - das heißt, alle können die Software kostenlos nutzen und weiterentwickeln. Unter den inzwischen rund 50 Mitgliedern sind Handy-Hersteller, Netzbetreiber und Software-Entwickler. Experten glauben, dass Android eine starke Position im Handy-Markt erobern wird.

Femtocells - sind so etwas wie Mini-Übertragungsstationen für den Mobilfunk und möglicherweise das nächste „große Ding“ in der Branche. Die Idee ist, dass die Femtocell-Einheiten zum Beispiel in Büros und Wohnhäusern aufgestellt werden könnten, um auch dort einen flächendeckenden Mobilfunk-Empfang zu gewährleisten. Die Technik kämpft noch mit mehreren Problemen, unter anderem den Wechselwirkungen der Stationen.

LTE - steht für Long Term Evolution. Dahinter verbergen sich noch schnellere Mobilfunk-Netze, die - zumindest theoretisch - Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit pro Sekunde erlauben sollen, doppelt so schnell wie die derzeit nur punktuell verfügbaren schnellsten DSL-Leitungen.

Ovi - finnisches Wort für „Tür“ und der Name des Portals, über den der Handy-Hersteller Nokia den Nutzern seiner Handys Musik, Videos und Programme anbieten will.

Smartphone - eine Mischung aus Handy und Mini-Computer. Die Geräte gelten als die Zukunft der Mobilfunk-Branche. Sie erlauben es, unterwegs das Internet und andere Programme zu nutzen. Die Industrie will sie möglichst schnell im Markt etablieren, weil sie sich dadurch zusätzliche Gewinne erhofft. Derzeit ist erst etwa jedes zehnte weltweit genutzte Handy ein Smartphone.

Symbian - das Handy-Betriebssystem von Nokia, derzeit der Marktführer bei Smartphones.

Touchscreen - berührungsempfindlicher Bildschirm. Handys mit Touchscreens gibt es schon länger, aber derzeit etabliert sich sogenannte Multitouch-Technologie auf dem Markt, mit der die Bildschirme die Bewegung nicht nur eines, sondern mehrerer Punkte erkennen können. Dadurch wird eine viel bequemere Bedienung möglich.

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