Ausgepfiffen: Lewis Hamilton mit Problemen

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Deutsche Presse-Agentur

Auch Weltmeister Lewis Hamilton kommt mit dem neuen Silberpfeil bei den letzten Testfahrten vor dem Formel-1-Auftakt nicht in Fahrt. Ausgepfiffen von spanischen Fans fuhr der Engländer im McLaren-Mercedes nur hinterher.

Am Ende landete Hamilton, der mit dem MP4-24 auch noch von der Strecke abkam, auf dem zehnten Platz. Der Rückstand auf die Tagesbestzeit betrug rund zweieinhalb Sekunden. Teamkollege Heikki Kovalainen hatte an den beiden Tagen zuvor auch nur die hinteren Ränge belegt. Geschlagen auch von den ebenfalls mit Mercedes-Motoren angetriebenen Autos von Force India und BrawnGP, dem völlig überraschend auftrumpfenden Honda-Nachfolger. Am 11. März bestätigte sich das Bild: Schnellster wurde Jenson Button aus England im Brawn-Boliden, Zweiter der Vize-Weltmeister Felipe Massa aus Brasilien im Ferrari. Die deutschen Piloten Timo Glock im Toyota, Sebastian Vettel im Red Bull und Nico Rosberg im Williams-Toyota kamen auf die Plätze 4, 6 und 7.

Einen Tag, nachdem Hamilton im Buckingham Palace die Auszeichnung „Member of the Order of the British Empire“ (MBE) von Queen Elizabeth II. verliehen worden war, lief es beim Formel-1-Regenten der vergangenen Saison auf dem Circuit de Catalunya alles andere als nach Plan. „Wie auch immer unsere Leistung jetzt gerade aussieht. Wir werden konkurrenzfähig sein“, versprach der McLaren-Vorsitzende Ron Dennis beim britischen Sender BBC. Er hatte sein Amt als Teamchef zu Monatsbeginn an Martin Whitmarsh übergeben. „Wir sind sicher noch nicht da, wo wir sein wollen“, sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug in der „Bild“-Zeitung mit Blick auf die ersten beiden Testtage mit dem Finnen Kovalainen am Steuer. Da kannte er die Ergebnisse Hamiltons noch nicht.

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