Aufbewahrungsfristen für Geschäftsbelege beachten

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Deutsche Presse-Agentur

Die ersten Wochen des Jahres werden häufig genutzt, um Belege, Quittungen und Rechnungen zu ordnen. Der Bund der Steuerzahler in Berlin rät dazu, nicht alles zu vernichten, das sich über die Jahre angesammelt hat.

So muss zum Beispiel ein Unternehmer Inventare, Bilanzen, Geschäftsbücher und sonstige zu führende Bücher zehn Jahre lang aufbewahren. Auch für digitale Nachweise gelte dieser Zeitraum.

Empfangene oder abgesandte Handels- und Geschäftsbriefe müssten grundsätzlich sechs Jahre lang aufgehoben werden. In diesem Jahr dürfen laut dem Steuerzahlerbund also Buchungsbelege, Bücher und Aufzeichnungen mit der letzten Eintragung aus dem Jahr 1998 entsorgt werden. Briefe und Durchschriften, die bis zum 31.12.2002 oder früher versandt wurden, dürften ebenfalls vernichtet werden.

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