Aues Teamchef Weber erwartet einen heißen Kampf

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Deutsche Presse-Agentur

Vor dem brisanten Nachhol-Derby der 3. Fußball- Liga bei Dynamo Dresden strikt der FC Erzgebirge Aue mit heißer Nadel noch an zwei Verstärkungen für die Rückrunde.

„Wir werden bis zur Schließung der Transferliste am Montag einen Angreifer und einen Verteidiger verpflichten. Dafür werden wir extern Geld frei machen und nicht unseren Etat belasten“, kündigte FCE-Präsident Uwe Leonhardt an.

Der Aderlass bei den Erzgebirglern in der Winterpause war groß. Gleich fünf Profis verließen den Verein. Darunter Aues bester Kicker der Hinrunde, Fabian Müller. Der 22-jährige Mittelfeldspieler wechselte zum 1. FC Kaiserslautern. Diesen Abgang soll der bundesligaerfahrene Sven Müller kompensieren. Er spielte zuletzt in Kaiserslautern, wurde aber von Trainer Milan Sasic aussortiert. „Ich freue mich auf die Aufgabe in Aue. Dass es gleich mit einem Derby in Dresden beginnt, ist natürlich klasse. Dort zu bestehen, geht nur mit 90 Minuten Vollgas. Ich werde alles geben“, sagte Müller, der für Wolfsburg und Nürnberg zusammen 100 Bundesligaspiele bestritt.

Verzichten muss Aue bei dem Traditions-Derby auf die gesperrten Robin Lenk und Jan Hochscheidt sowie auf den verletzten Innenverteidiger Thomas Paulus (Muskelfaserriss). „Die Mannschaft ist in der Winterpause noch enger zusammengerückt. Wir hatten Rückfälle durch eine Grippewelle, aber wir haben bis auf Paulus keine Verletzten. Wir sind fit und bereit für das Derby“, erwartet Aues Teamchef Heiko Weber einen heißen Kampf in Dresden.

Zum Problemfall könnte sich in der Rückrunde der Auer Sturm entwickeln. Mit Lukunku, Glasner und Agyemang stehen Weber nur drei etatmäßige Angreifer zur Verfügung. Zuletzt hatte Wunschspieler Kamani Hill (Wolfsburg) abgesagt. „Manche Dinge sind eben nicht finanzierbar“, sagte Weber, der weiter nach einer Verstärkung sucht.

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