Audi R8-Modellpalette ist vorerst komplett

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Deutsche Presse-Agentur

Audi hat die Modellplanung für die R8-Baureihe vorerst abgeschlossen. Das teilte der Ingolstädter Hersteller bei der Vorstellung des neuen R8-Topmodells mit V10-Motor im spanischen Marbella mit.

Nachdem nun zwei Jahre nach der Premiere des V8-Modells mit 309 kW/420 PS der Zehnzylinder und eine davon abgeleitete Rennversion nach dem GT3-Reglement an den Start gehen, werde es kurzfristig keine weiteren Neuheiten mehr geben.

Eine offene Version des Zweisitzers ist zwar dem Vernehmen nach fest eingeplant. „Doch zu den sechs für dieses Jahr angekündigten Neuheiten von Audi gehört der R8 Spyder nicht“, sagte Pressesprecher Stephan Öri. Und die Chancen für den bislang nur in einer Designstudie eingebauten V12-Diesel mit 360 kW/500 PS stehen deutlich schlechter. Eine offizielle Aussage zur Zukunft des R8-Diesels macht Audi derzeit zwar nicht. Doch sei die allgemeine Wirtschaftslage nicht gerade geeignet für solche Prestigeprojekte, heißt es.

Dennoch müssen zahlungswillige Enthusiasten beim R8 nicht auf Neuheiten verzichten. So gibt es den Sportwagen vom zweiten Quartal an auch als 5.2 FSI mit einem 386 kW/525 PS starken Zehnzylinder. Er schafft den Spurt auf Tempo 100 in 3,9 Sekunden und erreicht maximal 316 km/h. Und wem der Wagen trotz modifiziertem Kühlergrill, LED-Scheinwerfern und weiter ausgestellten seitlichen Luftleitblechen noch zu unauffällig ist, bekommt den Boliden mit demselben Antrieb auch als Rennwagen nach dem GT3-Reglement. Zwar steigt der Preis bei diesem R8 LMS auf knapp 312 000 Euro, und an der Karosserie prangen viele Schweller und Spoiler. Doch ein Teil fehlt: das Nummernschild. Denn eine Straßenzulassung ist bei dem Sportmodell nicht möglich.

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